Auch Rache ist möglich

Ein Wahnsinniger metzelt in Neuseeland in zwei Moscheen muslimische Gläubige beim Freitagsgebet nieder. Ein anderer Wahnsinniger schießt im niederländischen Utrecht in der Straßenbahn wahllos Menschen über den Haufen, tötet nach ersten Berichten drei von ihnen. Der erste Wahnsinnige, ein Australier, kein Moslem, schreibt in einem 73- seitigen sogenannten „Manifest“ über den norwegischen Massenmörder Breivik, über den „Großen Austausch“, über „Invasoren“, über eine „Atmosphäre der Angst“, die er erzeugen wollte; über Vienna 1683″, über die Kreuzzüge des Mittelalters usw. Beim anderen Wahnsinnigen soll es sich um einen muslimischen Türken handeln, der Verbindungen zum IS haben soll bzw. behauptet hat, für den IS gekämpft zu haben. Er lebte in der Türkei und in Tschetschenien. Der niederländische Ministerpräsident Rutte sagte: „Unser Land ist heute durch einen Anschlag aufgeschreckt worden“. Die Polizei schließt mittlerweile aber eine Beziehungstat nicht mehr aus; vielleicht als Beruhigungsversuch.

Vielleicht ist es aber auch ein „Vergeltungsschlag“ für den Massenmord in Neuseeland. Dann möchte man es aber mit der Angst zu tun kriegen. In Neuseeland gab es bis jetzt als Folge der Schießerei 50 Tote und eine große Zahl an Verletzten. In Utrecht gibt es, so heißt es, bis jetzt zumindest drei Tote und fünf (oder auch neun) Verletzte. Da ist für weitere Wahnsinnige noch viel Potential für einen Gleichstand. Die Utrecht- Schießerei könnte aber noch einen anderen denkbaren Hintergrund haben, wegen der Erwähnung einer IS- Verbindung des wahnsinnigen Schützen. Der IS ist ja in Syrien am Ende. Die letzten Kämpfer werden entweder zusammengeschossen oder sie ergeben sich. Die syrisch- kurdischen Kämpfer haben ja schon sehr viele IS- Kämpfer gefangen genommen, darunter auch viele Europäer. Und da eiern die Regierungen jetzt herum, ob man diese mutmaßlichen oder tatsächlichen Terroristen und Kopfabschneider zurück holen soll oder nicht. Dabei, so konnte man es lesen, haben IS- Kämpfer und sogar Frauen aus der letzten IS- Bastion schon Rache geschworen für die Niederlage und gerufen: „Wir werden uns rächen, und das Blut wird Euch bis zu den Knien stehen … Der Islamische Staat wird bleiben und größer werden“. Wenn dieser Schwur ernst gemeint ist: Gilt der auch für jene westlichen Staaten, die den IS und/oder andere Terrororganisationen im Irak und speziell in Syrien still und leise unterstützten und öffentlich laut und deutlich verurteilten?

Utrecht könnte – zumindest theoretisch – auch der Anfang eines Rachefeldzuges gewesen sein.

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Macron, der Zentralismus- Forderer

Martin Grubinger, das merkt man deutlich in seinem Sonntags- Artikel in der „Krone“ vom 17. März, ist nicht gerade ein Freund von Kanzler Kurz und dessen Politik. Nur; so ehrlich soll man schon sein: Das politische Spektrum von Kanzler Kurz ist aber nicht auf Migration beschränkt, da gibt es sehr wohl noch andere Bereiche. Und wenn Herr Grubinger die Vorschläge des französischen Präsidenten Macron zu Herausforderungen, die auf die EU zukommen werden, als fast revolutionär bezeichnet, dann ist das sein gutes Recht. Wenn Kanzler Kurz diese Vorschläge als „utopisch“ abtut, ist das ebenfalls sein Recht und er wird sich auch was dabei gedacht haben. Und eines sollte man nicht außer acht lassen: Der werte Präsident Macron hat durch seinen Hintergrund, nämlich die Bankenwelt, und durch sein Auftreten und durch seine Handlungen die Probleme der letzten Zeit in Frankreich provoziert und hervorgerufen. Man hat aber nicht den Eindruck, dass er diese Probleme in absehbarer Zeit in den Griff kriegt; er steht eher da wie Goethes überforderter Zauberlehrling. Es scheint eher so, dass er sich wegen seiner Erfolglosigkeit im eigenen Land der EU zuwendet und sich als Retter bzw. Reformer präsentieren will. Allerdings kann man einige seiner Vorschläge beim besten Willen und sehr wohlwollend betrachtet trotzdem nur als „utopisch“ bezeichnen. Dazu gehört z. B. Macrons Vorschlag eines EU- weiten Mindestlohns. Bei gleichen Sozialstandards der EU- Staaten wäre der Vorschlag zu akzeptieren. Und wenn es für jeden EU- Staat einen separaten Mindestlohn geben soll, dann sollen diese Staaten das intern regeln und aushandeln. Eine EU- weite Gleichmachung der Sozialsysteme würde ebenfalls mehr Probleme bringen als lösen. Und einige von Macrons Forderungen wurden schon von seiner besten Freundin Merkel „beerdigt“, andere hat jetzt die CDU- Parteichefin Kramp- Karrenbauer öffentlich abgelehnt oder in stark abgewandelter Form präsentiert. Das betrifft auch Regelungen für Banken in der EU, wo sie Macrons Vorschläge als den „falschen Weg“ bezeichnet. Man kann jedenfalls den Eindruck gewinnen, dass Macron auf Umwegen nach einer Möglichkeit sucht, dass die französischen Schulden, und die sind sehr hoch, „vergemeinschaftet“ werden sollen.

Kanzler Kurz ist jedenfalls nicht der einzige EU- Politiker, der Macrons Vorschläge zumindest teilweise ablehnt. Das hat aber nichts mit einer Ablehnung von mutigen Visionen zu tun. Das ist eine Ablehnung von nicht ausgegorenen, nicht fertig gedachten Ideen.

Schmutziger Kampf um Personal

Dass von den immer wieder „die Werte“ betonenden EU- Staaten nicht einmal die kleinste Möglichkeit ungenutzt bleibt, von überall Fachkräfte oder brauchbare Arbeitskräfte oder ganz einfach Menschen mit einem gewissen Intelligenz- Potential und eventuell auch noch Arbeitswillen abzusaugen, ist bekannt. Das weiß man z. B. von Rumänien, von wo ja schon seit Jahren gerne Ärzte und Krankenschwestern abgeworben werden. Dort gab es z. B. Ende 2015 in Bukarest eine Brandkatastrophe und in den Krankenhäusern der Stadt konnten die Brandopfer nicht mehr ausreichend behandelt werden, weil Ärzte und Schwestern fehlten; die waren schon in Deutschland. Ärzte und Schwestern werden aber nicht nur von Rumänien nach Deutschland abgesaugt, sondern auch von anderen Ländern nicht nur nach Deutschland. Der Medizinbereich ist aber nur eine Sparte, allerdings eine sehr wichtige. Es geht jedoch weiter; Pflegepersonal aus der Slowakei oder Slowenien, Montagearbeiter oder Schweißer aus dem ehemaligen Jugoslawien oder Ungarn, Personal für die Gastronomie z. B. aus Tschechien, LKW- Fahrer mittlerweile von den Philippinen oder ganz einfach Fachkräfte für alle möglichen Berufe aus anderen EU- Staaten oder Drittländern. Alles soll abgesaugt werden, alles ist willkommen. Immerhin muss das Wirtschaftswachstum angekurbelt werden, um die Staatsschulden reduzieren zu können und und die künftigen Renten einigermaßen absichern zu können. Zu dem Zweck hat die EU- Kommission schon vor zehn Jahren per Richtlinie die sogenannte „Blue Card“ eingeführt. Mit der sollte es unter bestimmten Voraussetzungen ermöglicht werden, in die EU einzuwandern. Das funktionierte aber nicht so recht, deswegen wurde die „Blue Card- Richtlinie“ 2016 überarbeitet und die EU- Kommission bedauerte: „Die Blue Card- Richtlinie von 2009 hat ihr Potential, talentierte und hochqualifizierte Drittstaatsangehörige anzuziehen, nicht ausgeschöpft“. Für die Hochqualifizierten sind nach wie vor die USA das Zielland Nummer eins, für Europa bleibt die Masse der Niedrig- und Ungebildeten. Das bestätigte sich bei der Massenzuwanderung 2015/ 2016, wo ja die Politiker EU- weit von den Massen an hochqualifizierten und gut ausgebildeten und hoch motivierten Fachkräften unter den Flüchtlingen phantasierten oder dreist logen; schon lange wissen es alle besser. Darum belügen und betrügen sich die Politiker bzw. Staaten gegenseitig, wenn es um gezieltes Abwerben von Fachkräften geht, egal ob von Drittstaaten oder von anderen EU- Staaten. Und es stört sie nicht im Geringsten, wenn das geistige Potential von wirtschaftlich unterentwickelten Drittstaaten abgesaugt wird und die Entwicklung dieser Länder dadurch gehemmt wird. Äthiopien z. B. will sich das nicht länger bieten lassen; die äthiopische Regierung forderte im letzten Jahr seine Staatsbürger im Ausland auf, in die Heimat zurück zu kehren, da sie notwendig gebraucht werden.

Ein besonders dreistes Stück bezüglich Arbeitskräfte und Wirtschaftswachstum wurde jetzt aus den Niederlanden bekannt. Der Fraktionsvorsitzende der linksliberalen Partei D 66 (Democraten 66), die auch in der Regierung und im EU- Parlament vertreten sind, sagte öffentlich, dass er jährlich 50.000 junge Polen in die Niederlande holen will. Um die Wirtschaft anzukurbeln und um der Überalterung entgegen zu wirken. Also, um die Folgen des Geburtenrückganges auszugleichen. Denn mit der Zuwanderung aus Afrika und Vorderasien, das haben auch die Niederländer festgestellt, lässt sich das nicht bewerkstelligen. Dadurch kann nur die Bevölkerungszahl erhöht werden. Also beteiligt man sich am schäbigen Wettbewerb, anderen Ländern Leute abzuwerben. Und da werden die jungen Bewohner der osteuropäischen EU- Staaten und besonders der Visegrad- Staaten umworben.

Wenn das auch zu den oft betonten „Werten der EU“ gehört, kann einem angst und bange vor der Zukunft werden.

Der Unterschied

Der ungarische Ministerpräsident Orban ist schon lange im Visier der EU- Politiker, weil er immer wieder an der EU und der EU- Kommission Kritik übt. Deswegen wurde ihm auch schon angedroht, seine Fidesz- Partei aus der EVP auszuschließen. Das wird aber vor der EU- Wahl nicht passieren, weil die EVP wegen eines zu erwartenden Rechtsrucks im EU- Parlament auf die Stimmen und Mandate der Fidesz- Partei angewiesen ist. Das weiß der EVP- Kandidat Weber genau so wie Orban. Oder der ÖVP- Mann im EU- Parlament, Karas. Der ja ganz massiv einen Fidesz- Ausschluss fordert. Ein Wutgeheul löste Orban aber vor ein paar Wochen aus, als er ein Familienschutzprogramm vorstellte, um eine neue Familienpolitik zu betreiben. Kinderreiche ungarische Familien sollen nach diesem Programm dauerhafte Vorteile, wie z. B. Befreiung von der Einkommenssteuer, genießen können. Ziel des Programms ist, die Geburtenrate zu erhöhen und damit der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken zu können, ohne auf Massenmigration angewiesen zu sein. Die linke Welt sprach voll Häme von einer „Gebärprämie“, mit der Orban den Frauen ihre Rechte wegnehmen und sie wieder an Herd und Küche fesseln will. In Österreich warnten SPÖ- Frauen jetzt vor einem Rechtsruck. „Wer Frauenrechte einschränkt, gefährdet die Demokratie“, meinte die SPÖ- Frauenvorsitzende Heinisch- Hosek und die rote EU- Politikerin Regner meinte: „… In Ungarn hat Orban eine Art Gebärprämie eingeführt – eine Politik, die Frauen zurück an den Herd drängt“.

Ist es nicht krank, medial und mit Androhung von Sanktionen über ein Land herzufallen, welches Maßnahmen ergreifen will, diesen Trend umzukehren? Ist das nicht wirklich krank? In vielen Ländern, auch in Österreich, wird ein Rückgang oder auch nur ein Stagnieren der Bevölkerung lautstark beklagt, wird auf die sich daraus ergebenden zukünftigen Probleme wie Arbeitskräftemangel hingewiesen. Ungarn bzw. Ungarns Regierungschef Orban will nicht mehr, als die Überalterung bzw. das Schrumpfen der Gesellschaft zu stoppen, zu verhindern. Mit Anreizen für die Ungarn, wieder mehr Kinder in die Welt zu setzen. Ist das etwa verwerflich?

Österreich steht angeblich vor den gleichen Problemen. Überalterung droht, Pflegenotstand droht, heißt es. Fachkräftemangel bremst das Wirtschaftswachstum, wird gewarnt. Aber im Gegensatz zu Ungarn gibt es bei uns keine Anreize, mehr eigene Kinder in die Welt zu setzen. Im Gegenteil; die Karriere der Frauen wird verstärkt in den Vordergrund gestellt, die Unabhängigkeit der Frauen betont, die Emanzipation hervorgehoben. Statt Teilzeit soll Vollzeit gearbeitet werden. Eine Quote bei Führungspositionen für Frauen wird gefordert. Die Spaßgesellschaft wird beworben. Alles Punkte, bei denen eigene Kinder eher stören. Bei Kindern setzt die Regierung eher auf Migration. Da weiß man zwar, dass bei diesen häufig kulturfremden Gesellschaften die Anzahl der Kinder durchwegs hoch ist. Allerdings sollte man auch wissen, dass die Frauen in diesen Gesellschaften traditionell eher wenig arbeiten gehen oder gehen dürfen oder wegen der Kinder zuhause bleiben. Somit geht der Kampf für die Frauenrechte und gegen Unterdrückung wieder von vorne los. Außerdem werden von der Bevölkerung die möglichen Folgen der Migration, genau so wie die Kosten dafür, großteils mit gemischten Gefühlen gesehen.

Wäre da das ungarische Modell nicht zu bevorzugen?

Problem Erde- Problem Mensch

Die Vereinten Nationen gaben eine Studie in Auftrag, den Global Environment Outlook (GEO), der bei der Umweltkonferenz in Nairobi veröffentlicht wurde. (Wussten Sie übrigens, dass in den Slums von Nairobi, eigentlich ist es eine zusammenhängende Großstadt, geschätzte 1,7 Millionen Menschen leben?) Sechs Jahre lang haben 250 Wissenschaftler an der Studie gearbeitet und das Ergebnis ist niederschmetternd. Umweltprobleme sind eine gravierende Krankheitsursache und verantwortlich oder mitverantwortlich für bis 25 Prozent aller Todesfälle weltweit“, heißt es in der Studie, deren Untertitel „Gesunder Planet, gesunde Menschen“ lautet. Besser passen würde vielleicht „Kranker Planet, kranke Menschen“. Dass der Planet Erde krank ist, wird uns fast täglich vor Augen geführt. Wir kriegen Milder zu sehen von Meerestieren, die an Plastikmüll im Magen zugrunde gingen. Es wird uns gezeigt, dass die komplette Nahrungskette voll Mikroplastik ist und dass dieses Zeug schon in den abgelegensten und in den tiefsten Stellen der Meere anzutreffen ist. Es ist aber noch ein weiter und mühsamer Weg, das Plastikproblem (vielleicht) in den Griff zu bekommen und ein Verbot von Plastiksackerln, Trinkhalmen, Plastikbesteck etc. in der EU ist nicht viel mehr als eine gut gemeinte Geste. In Laos z. B. und in Myanmar habe ich mit Einheimischen über die Unmengen an Plastik in den Gräben neben den Straßen, bei uns noch als Seitengraben bekannt, gesprochen. Da wie dort wurde mir in annähernd gleichen Worten erklärt, dass das in Ordnung ist. Wenn der Monsun kommt, dann wird alles weggeschwemmt ins Meer und dann ist es hier wieder sauber, hieß es.

Es gibt aber nicht nur das Plastikproblem. Ein weiteres großes Problem in vielen Teilen der Welt ist die Verseuchung und Verschmutzung des Wassers. Abwässerr aus der Landwirtschaft, aus der Industrie, aus den Haushalten und fehlende Sanitäranlagen schaffen es, dass man Leitungswasser nicht mehr trinken kann, ohne gesundheitliche Risiken in Kauf zu nehmen. Auch fehlende Kläranlagen tragen ihren Teil dazu bei. Die Bevölkerung nimmt zu, die Umwelt bleibt auf der Strecke. In vielen Ländern, z. B. Indien oder Äthiopien (weiß ich aus eigener Erfahrung) wird sogar abgeraten, Leitungswasser zum Zähneputzen zu verwenden und die Hotels stellen dafür in Flaschen abgefülltes Wasser zur Verfügung. Gutes, trinkbares Leitungswasser – bei uns (noch) eine Selbstverständlichkeit, in vielen Teilen der Welt aber eine Wunschvorstellung. Auch die Luftverschmutzung fordert ihren Tribut, sie kostet jährlich etwa 7 Millionen das Leben. Wenn man die Bilder von den extrem smogbelasteten Großstädten wie Mexiko City oder Peking oder Delhi etc. sieht, verwundert das auch nicht mehr. In vielen Ländern sind fehlende Müllabfuhr und Müllverbrennungsanlagen ein Teil des Problems. In jedem Dorf, in jeder kleineren Stadt wird vor den Läden Tag für Tag der zusammengekehrte Mist, großteils Plastikzeugs, mangels Müllabfuhr einfach am Straßenrand verbrannt. Selbst gesehen in Laos und Myanmar.

Die Wissenschaftler weisen auch auf die zunehmende Gefahr durch Superkeime hin. Es gibt mittlerweile Krankheitserreger, für die es fast keine Gegenmittel mehr gibt, sogenannte multiresistente Keime. Dazu gehören die sogenannten Krankenhauskeime. Der Hauptgrund, der zum Entstehen der multiresistenten Keime führte, ist der massive Einsatz von Antibiotika in der Lebensmittelproduktion. Egal ob in der industrialisierten Fischzucht oder generell in der Massentierhaltung; egal ob Schwein, Huhn, Pute, Rind, ohne Antibiotika geht nichts mehr. Mit Antibiotika ist es aber, wie man sieht, auch ein Problem. Wer kann sich übrigens an den fast makabren Witz erinnern, demzufolge der Mensch eigentlich nicht mehr krank werden darf, weil er ja mit dem Verzehr von Fleisch aus Massentierhaltung auch schon die entsprechende Dosis an Antibiotika zu sich nimmt? Nur; wird er zum Vegetarier, besteht die Gefahr, dass er mit dem kommerziell produzierten (und teils von irgendwo her importiertem) Gemüse seine Extraportion Kunstdünger gratis dazu bekommt.

Die Erde hat ein Problem; eigentlich hat es der Mensch. Der Mensch hat es versäumt – teils aus Gewinnstreben, teils aus Nachlässigkeit, teils aus Unwissenheit – die Probleme zeitgerecht anzugehen. Noch ist es nicht ganz zu spät. Ob aber ein notwendiges gravierendes Umdenken durchsetzbar und die Lösung der finanziellen Herausforderung  möglich ist, ist ungewiss. Man könnte aber auch sagen: Der Mensch an sich ist das Problem, die Spezie hat sich zu stark vermehrt und ist zum Problem geworden.

„Die Erde braucht die Menschheit nicht, aber die Menschheit braucht die Erde“.

Die Augen geöffnet

Dr. Woltron hatte in seinem „Krone“- Beitrag mit dem Titel: „Kahlschlag um Steuergeld“ wieder einmal recht; so wie immer in seinen Beiträgen. Da wird immer und überall von Klima- und Umweltschutz gepredigt. Da wird immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig doch die Artenvielfalt im Tier- und Pflanzenreich ist und wie bedroht viele Arten sind und was der Mensch zur Rettung der Ökosysteme tun kann und tun soll. Wir werden darüber informiert, wie wichtig natürliche Hecken, Gebüsche, Feldraine, verwachsene Bachufer oder auch mit Stauden und Bäumen bewachsene Straßenböschungen sind; als Lebensgrundlage für viele Vogelarten, Kleintiere, Schmetterlinge, Insekten etc. Über diese Sachen schreibt Dr. Woltron in seinem Beitrag. Er geht aber weiter und erklärt, wozu ein einzelner großer Baum fähig ist: Er ist Luftreiniger, Kühlanlage, Lärmschutz, CO2- Verarbeiter, Sauerstoff- Produzent und vieles mehr. Und er öffnet den Menschen mit seinem Artikel die Augen und weckt ihre Erinnerung. Wir fahren gedankenlos an kahl geschlagenen Straßenböschungen vorbei und fragen uns höchstens, wofür das wieder gut sein soll. Wir sehen bei Spaziergängen, dass da und dort wieder Gebüsch verschwunden ist. Dass kleine Bäche plötzlich nicht mehr verwachsen sind. Und dann kommt uns vielleicht in den Sinn, dass das für die Tier- und Pflanzenwelt gar nicht förderlich sein kann. Und dass dadurch die Angriffsflächen für den Wind beim nächsten Sturm vergrößert wurden. Dr. Woltron klärt aber auch darüber auf, wer zum Teil – nicht zur Gänze – für diese Radikal- Abholzung verantwortlich ist; Es sind Straßenverwaltungen, ASFINAG, Gemeinden. Und natürlich auch private Grundbesitzer wie Bauern.

Auf der einen Seite wird Umwelt- und Klimaschutz gepredigt; bei passenden Anlässen in Festtagsreden auch von Vertretern von Gemeinden und Straßenerhaltern. Und auf der anderen Seite wird genau das Gegenteil gemacht. Ist das nur Gedankenlosigkeit oder wird da die Heuchelei zur Tugend gemacht und zur Kunst erhoben? Und wo bleibt da die Stimme der Grünen, die sich ja gerne als Bewahrer der Natur sehen? Und wo gehört das kurzfristige wirtschaftliche Denken mit dem finanziellen Erlös für das Holz hin? Für das Holz, welches nur als „Futter“ für Heizungen und Heizkraftwerke dient. Die uns als CO2- neutral verkauft werden.

Herr Woltron schafft es mit seinen Beiträgen immer wieder, wunde Punkte zu berühren.

Was für ein Kampf

Das Wetter spielt wieder verrückt. Kaum vergeht ein Sturm, wird schon der nächste angekündigt. Und somit sind wir schon beim momentanen Thema Nummer eins: Beim Klimawandel. Und da tut sich ja ganz gewaltig was, um den Klimawandel in den Griff zu kriegen. Am 20. Mai wird z. B. in Wien der R 20 Austrian World Summit abgehalten – mit den neuen „Klimagöttern“ als Ehrengästen. Arnold Schwarzenegger hat zugesagt, er hat ja 2010 die Initiative R20 Regions of Climate Action in Kooperation mit der UNO gegründet und ist seither mit seinem Privatjet fleißig im Namen des Klimaschutzes weltweit unterwegs. Ein Schauspieler hat seine neue Rolle gefunden. Für den Wiener Gipfel hat aber auch schon der neue Klima- „Superstar“, die 16- jährige schwedische „Klima- Aktivistin“ Greta Thunberg, fix zugesagt und selbstverständlich gibt es auch ein Unterhaltungsprogramm, bei dem Conchita Wurst nicht fehlen darf. Dieses schwedische Mädchen Greta wurde ja hauptsächlich bekannt durch ihre Schulstreiks für das Klima. Diese Schulstreiks, unter „Fridays for Future“ bekannt, wurden ja ein „Exportschlager“; mittlerweile streiken in einigen Ländern die Schüler für das Klima. Eigentlich nennt man so was Schulschwänzen und ist, auch wenn es ums Klima geht, strafbar. Es ist nämlich wenig glaubhaft, dass die Schulleitung für eine Klimaveranstaltung ganz offiziell freigeben kann. Auch in Österreich wird, wie in mehr als 80 Ländern der Welt, am 15. März zum „weltweiten Klimastreik“ aufgerufen. Ein Aufruf zu einer Veranstaltung, die rechtlich umstritten ist. Auch wenn es ums Klima geht.

Greta Thunberg hetzt ja momentan von Termin zu Termin und vor etwa drei Wochen war sie auch in Brüssel, wo sie vom Kommissionspräsidenten Juncker mit einem Handkuss begrüßt wurde – eine echte Peinlichkeit! Sie forderte dann in einer Rede, dass die EU den CO2- Ausstoß bis 2030 um mindestens um 80 Prozent senken müsse und warnte die Politiker, sie würden bei einem Scheitern zur Rettung des Klimas „als größte Schurken aller Zeiten in Erinnerung bleiben“. Juncker und andere waren nicht begeistert. Ja, Greta Thunberg hetzt von Termin zu Termin, denn die Klimarettung duldet keinen Aufschub und ihr Vater, der sie managt, sorgt für einen vollen Terminkalender. Und dafür, dass Geld in die Kasse kommt. Und der Kampf ums Klima ist ein Bombengeschäft. Das wusste schon der ehemalige US- Vizepräsident und Friedensnobelpreisträger Al Gore und machte aus der Klimarettung ein sehr gut funktionierendes Klimageschäft; es machte ihn zum mehrfachen Dollarmillionär. Und wer weiß, ob nicht Schwarzenegger dort weitermacht, wo Al Gore aufhörte. Und es scheint, dass auch Greta Thunbergs Vater auf den Umweltzug aufgesprungen ist und seine Tochter als eine moderne Jeanne d´Arc in den Kampf schickt. In den Kampf zur Rettung des Klimas.

Ja, das Klima ändert sich, das ist unbestritten. Es sind sich aber nicht einmal Fachleute darüber einig, was der Auslöser des Klimawandels ist. Ist es die Sonnenaktivität, ist es der Mensch, ist es sonst ein Auslöser? Es gab auf der Erde schon immer Kälteperioden, es gab Wärmeperioden und es gab zu diesen Zeiten keine Autos und keine 7,5 Milliarden Menschen und keine Wärme abgebenden Anlagen wie z. B: Kraftwerke etc. Und es gab trotzdem am Großglockner keinen Gletscher, es weideten dort Tiere. Und es gab tausende Jahre früher einen schlagartigen Kälteeinbruch, in dessen Folge die Mammuts und andere Tiere ausstarben. Und heute muss eben der Mensch schuld sein am Klimawandel. Hoffentlich ergreift der Mensch die richtigen Maßnahmen zur Rettung oder Stabilisierung des Klimas. Schulschwänzen im Namen des Klimas wird jedenfalls nicht ausreichen.

Ein älterer Artikel von mir:

P. S.: Mir fällt schon des Öfteren auf, dass Links in meinen Artikeln plötzlich nicht mehr funktionieren. Kann da jemand was dazu sagen?

Echte „Hilfe“ unter Freunden

Dass sich Griechenland mit Lug und Trug in die Eurozone hineinschummelte, ist bekannt. Nicht bekannt, aber auch nicht glaubwürdig ist, dass die EU- Kommission davon nichts wusste. Dass die finanziellen Probleme Griechenlands und die de facto- Staatspleite vor ein paar Jahren zumindest zum Teil durch diesen Betrug ausgelöst wurden, ist auch bekannt. Diese griechische Staatsschuldenkrise kam ja erst nach Abschaffung der Landeswährung Drachme und des damit verbundenen Wechselkursmechanismus richtig zum Tragen. Der IWF weigerte sich, ein Hilfsprogramm für Griechenland zu erstellen und verwies statt dessen an die EU- Partner. Die EU, maßgeblich unter der Sprecherin Merkel, erpresste die Griechen und forderte, entweder die Kreditbedingungen ohne wenn und aber zu akzeptieren oder die Eurozone zu verlassen. Da Griechenland pleite war, musste die Regierung den Forderungen Merkels/der EU zustimmen. Ein IWF- Kredit von 30 Milliarden Euro wurde durch die EU auf 110 Milliarden aufgestockt. Das wurde als Maßnahme zur Rettung Griechenlands und des Euro verkauft. EU und EZB erhöhten den Anteil zur sogenannten „Euro- Rettung“ in Form von drei Kredit- oder Hilfspaketen auf 290 Milliarden und die Griechen sahen sich plötzlich mit insgesamt 322 Milliarden Euro offenen Krediten konfrontiert. 32 Milliarden IWF- Kredit gingen an die Griechen und 239 Milliarden sogenannte EU- Bürgschaften gingen an europäische Banken, denn von den 322 Milliarden waren 271 Milliarden ausbezahlt worden. Die Griechen waren also ganz kräftig über den Tisch gezogen worden. Die Bevölkerung wurde zusätzlich durch die Zerschlagung des Sozialnetzes gestraft, die Arbeitslosigkeit stieg massiv; Löhne, Gehälter und Pensionen wurden drastisch gekürzt und zusätzlich begann die Privatisierung von Staatseigentum. Ein Ausverkauf, dem die Griechen auf Druck von IWF, EU und EZB zustimmen mussten. So kann man es in gekürzter Form auf Wikipedia nachlesen. Und Griechenland hat heute mehr Schulden als jemals zuvor.

Jetzt gab es eine bemerkenswerte Antwort der deutschen Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen zur Griechenland- „Hilfe“ im Deutschen Bundestag zu lesen: Demnach hat Deutschland seit 2010 mindestens 2,9 Milliarden Euro an Zinserträgen verdient. Das waren hauptsächlich Gewinne, die griechische Staatsanleihen abwarfen, welche im Rahmen des Securities Market Programme (SMP) der EZB, die von der Deutschen Bundesbank gehalten wurden und dem Bundeshaushalt überwiesen wurden. Es wurden zwar vor Jahren SMP- Zinsgewinne an Athen abgeführt, aber nicht mehr seit 2014 und laut Euraktiv betrugen seit 2010 die Zinsgewinne eben die publizierten 2,9 Milliarden Euro.

Also zuerst massiv Druck ausüben, dann sich als „Retterin“ feiern lassen. Dann eingestehen, dass 2,9 Milliarden an Zinsen verdient wurden und dass man das Geld behalten will. Das ist die Verhaltensweise von charakterlosen „Kriegsgewinnlern“. Sollen das die „Werte der EU“ sein?

„Game over“

Man hört schon lange viel Kritik an der EU im Allgemeinen und der EU- Kommission im Besonderen. Es geben aber auch Einrichtungen wie die EZB oder EFSA mit ihren nicht nachvollziehbaren Entscheidungen viele Gründe zu berechtigter Kritik und zur Sorge. Und wenn heute jemand behauptet, mit der kommenden EU- Wahl wird sich entscheiden, in welche Richtung sich die EU weiterentwickelt, dürfte das zutreffen. Die Wahlen der letzten ein, zwei Jahre in den EU- Mitgliedsstaaten waren die ersten Vorboten für einen Wandel. Nicht alle sind gewillt, immer mehr Kompetenzen an Brüssel abzutreten oder hinzunehmen, dass das Einstimmigkeitsprinzip abgeschafft wird oder zu akzeptieren, dass in Zukunft Pleitebanken und Pleitestaaten unterstützt werden und die Bevölkerung enteignet werden soll. Es sind auch nicht alle Staaten mit der Migrationspolitik der EU einverstanden oder dass es keine Widerrede gegen Brüsseler Entscheidungen geben darf oder gegen den zunehmenden Zentralismus. All das spiegelt sich in Wahlergebnissen der Mitgliedsstaaten wider. Es wurden durchwegs Parteien gestärkt, welche die Regionen und Nationalstaaten wieder stärken wollen und nicht entmachten und entmündigen.

Noch- EU- Kommissionspräsident Juncker sah diese Entwicklung kommen und warnte schon vor einem halben Jahr vor einem Rechtsruck bei der EU- Wahl im Mai. Seiner Ansicht nach wäre bei einem Rechtsruck ein „weiteres Auseinanderdriften“ nur schwer zu verhindern und er sagte: „… Deshalb ist die Stunde gekommen, wo die bewährten demokratischen Parteien der Mitte sich vor dieser Wahl zusammenraufen müssen, um wichtige Entscheidungen zu treffen, anstatt diese auf die Zeit nach der Wahl zu verschieben“. Juncker sah kommen, was gekommen ist oder noch kommt; es wird rebelliert, es gibt Widerstand gegen die eingeschlagene globalistische und nur die Interessen der Wirtschaft fördernde Richtung der EU. Der EU- Zug fährt aber wie auf Schienen weiter; es gibt bis jetzt kein Abweichen vom geplanten Weg. Die Warnung wurde in den Wind geschlagen. In einer Umfrage in sechs EU- Ländern bestätigte sich jetzt der Trend nach rechts und die Befürchtung Junckers. Wenn die Meinungsforscher recht behalten, können die Rechtsparteien bei der EU- Wahl von einer Verdoppelung der Mandate ausgehen. Der französische Präsident Macron erklärt schon die längste Zeit, gemeinsam mit der deutschen Kanzlerin Merkel, die EU reformieren zu wollen, dabei kriegt er die Probleme im eigenen Land nicht in den Griff. Die Gelbwesten fordern nach wie vor Reformen und seinen Rücktritt und Marine Le Pen könnte mit ihrer Rechtspartei Rassemblement National, früher Front National, zur stärksten Kraft in Frankreich aufsteigen.

Vor etwa 20 Jahren sagte der Noch- Kommissionspräsident Juncker: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt“. Das war anscheinend bis jetzt das Leitmotto der EU- Führer. Nach und nach, so schaut es aus, wurde dieses Spiel aber durchschaut und bei der EU- Wahl könnte es heißen: „Game over“. Und das wäre kein Fehler, wenn es nicht schon zu spät dafür ist.

Ein Flächenbrand droht

Als Ende 2010 der sogenannte „Arabische Frühling“ über Nordafrika, die Arabische Halbinsel und den Nahen Osten hereinbrach, zu Massenprotesten, Unruhen und Bürgerkrieg führte und ein paar autoritär herrschende Staatsoberhäupter gestürzt wurden bzw. zurücktreten mussten, hofften viele der Hoffnungslosen in den betroffenen Ländern auf Besserung. Bald aber kehrte Ernüchterung ein. Der „Arabische Frühling“ hatte sich ohne große Veränderungen totgelaufen, in Libyen und Syrien aber kam es zu einem Krieg mit intensiver westlicher Beteiligung. Libyen wurde schnell in einen „failed State“ zerbombt und in Syrien hält der Krieg bis heute an. Eine erhoffte Demokratisierung blieb in der ganzen Region aus, die wirtschaftliche Lage verschlechterte sich eher.

Nach Jahren relativer Ruhe geht es aber in Algerien wieder los. Am 18. April soll in Algerien wieder gewählt werden und der Langzeit- Machthaber Bouteflika will sich für eine fünfte Amtszeit wählen lassen. Er ist 81 Jahre alt und wegen eines schweren Schlaganfalles gesundheitlich schwer angeschlagen. Er wird im Rollstuhl geschoben, kann sich kaum bewegen und verständlich machen. Das Land wird nicht von ihm regiert, sondern von einem Mix aus Militärs, Politikern und Geschäftsleuten und diese Leute können sich auf keinen Nachfolger einigen, der ihre Interessen vertritt. Die erneute Kandidatur der Marionette Bouteflika war dann der Auslöser, dass trotz eines Demonstrationsverbotes tausende Algerier auf die Straße gingen, wo sie von der Polizei mit Wasserwerfern und Tränengas auseinander getrieben wurden. Anfang März weiteten sich die Demonstrationen aus, in ganz Algerien gingen Zehntausende auf die Straßen; Oppositionsparteien haben zu einem Wahlboykott aufgerufen. Mittlerweile gibt es fast täglich Massendemos, es handelt sich um die schwersten Proteste seit Jahrzehnten und ein Aufstand ist nicht mehr auszuschließen. Mit Sorge beobachtet nicht nur Europa im Allgemeinen die Entwicklung in Algerien, sondern Frankreich im Besonderen; Frankreich hat Millionen von Staatsbürgern mit algerischen Wurzeln. Algerien war ja bis 1962 eine französische Kolonie und jetzt wird gemutmaßt, dass sich im Fall eines Aufstandes oder ganz einfach bei Verschärfung der Lage tausende oder hunderttausende Algerier Richtung Europa, Richtung Frankreich aufmachen könnten. Zu ihren Bekannten und Verwandten oder nur wegen der gemeinsamen Sprache und der Hoffnung auf Arbeit. Denn einer der Auslöser der Unruhen ist ja die triste wirtschaftliche Situation eines großen Teils der Bevölkerung und die hohe Arbeitslosigkeit. Beides gibt es aber auch in den Nachbarländern Algeriens und somit könnte ein Aufstand in Algerien der Zündfunke für einen Flächenbrand in Nordafrika und/oder in der arabischen Welt sein. Mit schlimmen Konsequenzen für Europa.

Wenn man hinter das vordergründige Bild schaut, kommt ein grundsätzliches Problem dieser riesigen Region zum Vorschein. Es ist das extreme Bevölkerungswachstum. Das Schaffen von Arbeitsplätzen kann mit der zu schnell wachsenden Bevölkerung nicht Schritt halten. Arbeitslosigkeit und damit verbundene Armut sind aber die Wurzeln allen Übels.