Das Internet vergißt nicht; es wird nur etwas bewusst gelöscht oder gesperrt. Also, in einem Artikel in der „Welt“ vom Sept. 13 heißt es da ganz groß: „EU nimmt Kampf gegen Eindringlinge auf“. Bevor Panik aufkommt; es ist keine Kriegserklärung an irgend ein Land wegen illegaler Grenzübertritte. Gemeint ist der Kampf gegen invasive Spezien. Dieser Begriff hat mit Artenvielfalt und auch Artenschutz zu tun, ist auch bekannt als biologische Invasion und bezeichnet die Ausbreitung einer Art in einer Region, in der sie nicht heimisch ist.

Diese eingeschleppten Arten bedrohen oder vernichten heimische Arten, können der Gesundheit schaden, Ernteerträge beeinflussen und sogar Gebäude schädigen. Die EU hat jetzt zum Kampf gegen diese bei uns nicht heimischen Arten aufgerufen. Zu diesen Arten gehören beispielsweise die Biberratte, ein amerikanischer Flußkrebs, der amerikanische Ochsenfrosch, die asiatische Tigermücke, der japanische Staudenknöterich etc. Insgesamt gibt es davon mehr als 12.000 Arten. Die EU- Kommission hat nur 50 davon auf eine Liste der gefährlichsten Fremdlinge gesetzt, was Umweltschützer als „Witz“ bezeichnen.

Bei den Menschen ist es genau umgekehrt, zumindest in Europa. Wenn es nach der Politik und Wirtschaft geht, sollen Millionen an Zuwanderern kommen- und sie werden in den nächsten Jahren auch kommen! Da meine ich aber nicht jene, die vor Kriegen flüchten und vielleicht wieder in ihre Heimat zurückkehren. Ich meine da all jene, die von irgendwo herkommen und uns dann nach und nach mit ihrer Kultur, ihren Ehr- und Moralbegriffen, ihrer Sprache „beglücken“, eine Parallelgesellschaft aufbauen, unseren Staat mit unseren Gesetzen und Regeln nicht akzeptieren, sehr wohl aber die Hand aufhalten, ihre Rechte kennen aber von Pflichten nicht viel hören wollen. Klar gibt es viele, für die das Erwähnte nicht zutrifft, aber von der Minderheit, für die alles zutrifft, hört und liest man täglich in den Medien. Dem gegenüber haben wir aber tolerant zu sein und das Maul zu halten; man ist sonst gleich Rassist oder noch Schlimmeres. Man hat den Eindruck, dass langfristig die Bevölkerung ausgetauscht werden oder eine neue Mischrasse entstehen soll; ein Mix aus Allem.

Die USA als klassisches Einwanderungsland haben im Süden mittlerweile eine mehrheitlich spanisch sprechende Bevölkerung, die kommt aber aus dem gleichen Kulturkreis. Im Rest des Landes gibt es die Massen von religiösen Fanatikern wie in Europa nicht. Es gibt höchstens Probleme mit Schwarzen, das sind aber echte Amerikaner. Afrika und Asien kennt das Problem der multikulturellen und multireligiösen Zuwanderung sowieso nicht. Von dort kommen ja die Zuwanderer zu uns. Vor den sich jetzt schon abzeichnenden Problemen durch diese Gruppen werden bei uns auch die letzten Berufsjubler verstummen, aber dann mag es für eine Trendumkehr zu spät sein.