Als vor Weihnachten die Meldung von Präsident Obama um die Welt lief, dass die USA nach mehr als 50 Jahren die Beziehungen zu Kuba „normalisieren“ wollen, brach Jubel aus. Obama stellte auch eine Aufhebung des Embargos in Aussicht. Jetzt wird aber das bekannt, was nicht über die Medien verbreitet wurde: Bei der Revolution in Kuba vor mehr als 50 Jahren wurden ausländische, meist US- amerikanische, Firmen enteignet und Kuba sieht sich jetzt mit fast 6000 Entschädigungsforderungen konfrontiert, die mit den Zinsen auf eine Größenordnung von etwa 7,5 Milliarden Dollar angewachsen sind. Von kubanischer Seite heißt es, sie werden diese Forderungen nicht erfüllen. Es war gestohlener Reichtum, der eigentlich der kubanischen Bevölkerung gehörte und durch diesen Diebstahl großen Stils kam es zu einer Verarmung und Analphabetisierung der kubanischen Bevölkerung.

Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.