Der Grund für die etwas mehr als 2-wöchige Abwesenheit war ein Mexiko- Aufenthalt. eine andere Welt, kann ich nur sagen. Da war im Vorfeld immer von der extremen Amerikanisierung zu hören, die Wahrheit sah aber anders aus. Es gibt selbstverständlich die Fleischlaberlbuden mit dem gelben „M“ und diverse Pizzahütten und überall den fetttriefenden „Gatsch“ zum Essen, aber man findet auch überall die mexikanischen Essbuden mit Mais, Tacos und Tortillas usw., die mir persönlich lieber waren. Ja, und wenn man nicht spanisch kann, dann muss man sich mit Händen und Füssen verständigen; englisch kann nämlich fast niemand. Am ehesten noch die Souvenirverkäufer, bei denen kann man auch schon einmal ein paar deutsche Ausdrücke zu hören kriegen. Was ich auch gesehen, aber verschmäht habe: Gegrillte oder geröstete oder gedörrte Heuschrecken; noch mit den Flügeln! Ich hielt sie übrigens beim ersten Mal im Vorbeigehen für getrocknete Piri- Piri, diese kleinen Chili- Schoten. Die Mexikaner sind übrigens ein Volk von Demonstrierern. Von Mexiko- City beginnend bis Cancun sahen wir immer wieder den Auf- oder Abbau von Absperrgittern, „gepanzerte“ Polizisten, ein paar Demonstranten mit Fahnen und Transparentenusw., aber keine Ausschreitungen.

In Mexiko- City sind übrigens so gut wie alle historischen Gebäude schief, weil der sumpfige Untergrund nachgibt und die Gebäude einsinken. DSC00437 DSC00451DSC00455

Werbeanzeigen