Der eine, Draghi, will mit dem Aufkauf von Schrottpapieren durch die EZB in einer für einen Normalsterblichen unvorstellbaren Größenordnung von mehr als 1000 Milliarden in der EU die Inflation anheizen und die Wirtschaft ankurbeln. Was er damit sicher ankurbelt, ist der Absturz des Euro; sieht man ja. Genau genommen sollen aber mit den de-fakto Nullzinsen auf Einlagen bei einer- vielleicht- steigenden Inflation die Sparguthaben der Leute geplündert werden, da ja dann die Kaufkraft weniger wird. (Null Prozent Zinsen auf Einlagen bei z. B. zwei Prozent Inflation ergibt minus zwei Prozent Kaufkraft).
Der andere, Juncker, hat sich jetzt von den EU- Finanzministern seinen reichlich undurchsichtigen Investitionsplan absegnen lassen. Dieser Plan soll ja bis zu 315 Milliarden an Investitionen in der EU mobilisieren. Dieser Investitionsplan grenzt ja irgendwie an Zauberei. 16 Milliarden sollen in Form von Garantien aus dem EU- Budget kommen und 5 Milliarden von der Europäischen Investitionsbank. Mit der erhofften Beteiligung privater Investoren soll diese Summe von 21 Milliarden über einen Zeitraum von drei Jahren auf magische Weise dann auf über 300 Milliarden “gehebelt” werden.
Da der EU- Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici bei dem Plan seine Finger mit im Spiel hat, ist Skepsis angebracht. Er konnte schon als französischer Finanzminister nicht überzeugen. Die hoffentlich kommenden Projekte für die Investitionen sollen von der Europäischen Investitionsbank ausgewählt werden.
Da kann man wirklich nur inbrünstig “Alles Gute und Viel Glück” wünschen.