Zur Eröffnung des neuen EZB- Gebäudes in Frankfurt ging es ja richtig rund. Gewalttätige und gewaltbereite Linksradikale lieferten sich Strassenschlachten mit der Polizei; Barrikaden brannten genau so wie Streifenwagen. Die Tausende von Demonstranten, die friedlich nur gegen die EZB und ihre verhängnisvolle Vorgangsweise in der EU protestieren wollten, gingen in der Berichterstattung über die linken Chaoten unter. Für die Vertreter einiger politischen Gruppierungen und auch der politischen Korrektheit war es vermutlich peinlich, dass die linke Antifa (Antifaschisten) und Co. für Gewalt und Chaos verantwortlich war. Man suchte und fand schließlich was zum Ablenken; man machte vermeintliche oder echte Rechtsradikale unter den Demonstranten ausfindig. Das war`s. Rechtsradikale bei den EZB- Krawallen! Die Rechtsradikalen sind doch für alles gut, man kann auf jeden Fall mit ihnen auch vom linksradikalen Terror ablenken, der auf Frankfurts Strassen herrschte. Man kann aber nicht bestreiten, dass die Linksradikalen, die Antifa- Leute und ähnliche Gruppen schon lange in der Öffentlichkeit wesentlich aggressiver auftreten als die Rechtsradikalen; zu verurteilen sind trotzdem beide Richtungen, also Rechts und Links. Gerade die Linken predigen und fordern die Toleranz, die man bei ihren radikalen Ablegern gänzlich vermisst; genau so wie das Recht auf Meinungsfreiheit auch bei den politisch Andersdenkenden. Das bestätigt sich auch Woche für Woche bei den diversen PEGIDA- Spaziergängen (oder wie immer sie noch heißen), bei denen auch Rechte und Rechtsradikale mitspazieren und die regelmässig von Linken attackiert werden, sodass die Polizei die Hände voll zu tun hat.

Nebenbei gesagt; die Polizei soll diese Spaziergänge ja nach Möglichkeit“aus Sicherheitsgründen“ verbieten oder abbrechen. Sie sind ja nicht „Politisch korrekt“.