Seit einer Weile ist ein Thema aus den Medien verschwunden. Naja, nicht ganz; aber fast. Das Thema heißt Asylanten. Gerade zu Ostern war vereinzelt von den etwa 1800 aus Seenot geretteten Asylanten zu hören, die auf die Insel Lampedusa gebracht wurden und dann gab es noch die Meldung von den auf der Westautobahn aufgegriffenen Asylanten, welche von den Schleppern im Stich gelassen wurden. Das war`s. Gibt es keine Asylwerber mehr? Weit gefehlt! Es gibt mehr als genug, aber es wird nicht mehr darüber berichtet; wahrscheinlich wurde den Medien ein Maulkorb verpasst. Es gibt auch keine öffentlichen Aufrufe mehr, Quartiere bereitzustellen. Es wurde die Strategie geändert. Man geht wohl davon aus, dass ein totgeschwiegenes Thema von den Leuten nicht mehr wahrgenommen wird. Bei den Unterkünften wird nicht mehr gefragt, sondern von oben verordnet. Ob diese Vorgangsweise böses Blut macht, interessiert die “Oberen” nicht. Noch nicht.
In Libyen, so wird berichtet, warten mehrere Hunderttausend auf eine Gelegenheit zur Überfahrt nach Europa und vom Jemen werden die ersten Flüchtlinge auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Zu den anderen, schon Jahre dauernden Flüchtlingsströmen kann man nur mehr sagen: “Es läuft wie gehabt”.
Bevor diese EU es schafft, eine Quotenregelung für alle Mitgliedsländer einzuführen und auch durchzusetzen, werden die für Asylanten interessantesten Länder wie z. B. Österreich längst am Boden liegen. Diese EU hat kein Interesse daran, Asylwerber in Länder zu schicken, welche bis jetzt keine oder fast keine Asylwerber haben.