In weniger als einer Woche mehr als 10.000 Flüchtlinge aus dem Meer gerettet bzw. nach Europa geholt. So ist es zu lesen. In Süditalien, auf Lampedusa und Sizilien, sind die Flüchtlingslager überfüllt und die norditalienischen Regionen weigern sich, weitere Flüchtlinge aufzunehmen.Diese Weigerung kommt aber nicht von “bösen” Menschen auf der Straße, sondern von Politikern.
Wenn die Küstenwache binnen weniger Tage Tausende von Menschen nach Italien bringt, dann kann man diese staatliche Institution mit Schleppern gleichsetzen. Da die Küstenwache ja bis knapp vor die libysche Küste kommt, soll sie doch die Boote oder deren Insassen nach Libyen zurückbringen. Der Weitertransport der durch die Küstenwache “Geretteten” nach Italien verleitet doch nur noch mehr Menschen dazu, es genau so zu machen. Sie wissen ja: Die Küstenwache nimmt uns auf und bringt uns genau dorthin, wo wir hinwollen.
Also die Boote zurück nach Libyen oder noch besser die Menschen zurück und die nicht seetüchtigen Boote vernichten, um weitere Opfer zu vermeiden. Wenn es so weitergeht, kommen heuer nämlich noch eine Million oder mehr nach Europa. Funktioniert ja wunderbar mit Hilfe der italienischen Küstenwache.
Als funktionierender Staat hatte Libyen noch eine Schutzfunktion inne. Dieser Staat wurde aber mittels “humanitärer Hilfe” abgeschafft und jetzt wird dieses Land ohne Recht und Ordnung von hunderttausenden Flüchtlingen als Sprungbrett nach Europa benutzt. Die Errichtung von Flüchtlingslagern in Nordafrika wäre deswegen sicher eine gute Idee. Einerseits, um den Menschen die Möglichkeit zu bieten, bis zu ihrer möglichen Rückkehr in ihre Heimat im gleichen Kulturkreis wie gewohnt und in Sicherheit zu leben und andererseits, um deutlich zu machen, dass eine uneingeschränkte Zuwanderung in das erhoffte Paradies Europa nicht möglich ist und von den zwangsbeglückten Gastländern auch nicht verkraftet werden kann. Die Australier waren in einer vergleichbaren Situation. Seit sie aber die Flüchtlinge nicht mehr auf ihren Kontinent lassen, sondern sie auf australischen Inseln, wie beispielweise Christmas Island, betreuen, hat Australien stark an Anziehungskraft verloren.