Wie „Information Clearing House“ meldet, waren die USA bei einem Luftangriff gegen ISIS (IS) im syrischen Dorf Birmahle bei Aleppo in Syrien wieder einmal vom Pech verfolgt. Es wurde nämlich trotz der Präzisionswaffen nicht ein einziger IS- Kämpfer erwischt, aber es gab 52 tote Zivilisten und 13 weitere Zivilisten liegen noch unter dem Bombenschutt. Wie der Zufall so spielte, waren die IS- Stellungen 1 oder 2 KM weit entfernt. Die toten Zivilisten und das zerbombte Dorf hat aber sicher nichts mit dem Kampf gegen den unerwünschten syrischen Präsidenten Assad zu tun.

Im Jemen hatten die Amerikaner noch mehr Pech. Sie gaben den Saudis die Daten für ein Angriffsziel; ein Gebäude voller Houthi- „Rebellen“. Fatalerweise gab es dort aber nur Kranke und Krankenhauspersonal, wie sich nach dem Angriff herausstellte. Die Bilanz waren 58 Tote und 67 Verletzte. Bei so viel Pech mag man nicht mehr so recht an Zufälle glauben.

Zu dieser Pechsträhne passt auch, dass der UN- Sonderbotschafter im Jemen, Jamar Benomar, aus Protest wegen einer „vergessenen“ Sache zurückgetreten ist. Die Jemeniten standen nämlich knapp davor, ein Abkommen über die Teilung der Macht unter Einschluss auch der Houthis zu Ende zu bringen. Um das zu verhindern, begann ganz zufällig die US- unterstützte Allianz mit den Bombenangriffen. Auf das Abkommen wurde „vergessen“.