Der Werbeslogan bestätigt sich. Wien ist anders, das stimmt. Man könnte jetzt zu philosophieren beginnen, ob “anders” normal ist oder nicht oder das Normale anders sein kann. “Anders” könnte auch eine Laune der Natur sein oder eine Stufe der Evolution.
Um Fußgängerampeln umzurüsten von ganz einfach rot oder grün (oder neutralen grünen bzw. roten Männchen oder Weibchen) auf Schwulen- und Lesbenpaare und gnädiger weise auch noch auf ein Heteropaar und für diesen Genderschwachsinn auch noch kräftig Geld auf den Tisch zu legen, muss man auch ein wenig anders sein. Anders kann einem aber auch werden bei der Vorstellung, dass dieses “Experiment” sogar wissenschaftlich begleitet wird. die Kosten beschränken sich also nicht auf die Fertigung der Gläser und den Umbau der Ampeln, sondern es kommen die Kosten der wissenschaftlichen Begleiter dazu.
Hat Wien mit den Steuergeldern wirklich nichts Besseres zu tun? Gibt es sonst keine brauchbaren Ideen mehr? Ein Vorschlag für aufgeweichte Gehirne: Spendet das Geld doch den Nepalesen. Da dieses Ampelexperiment, wie es heißt, für mehr Offenheit und Toleranz werben soll und von den Verantwortlichen niemand zu überreden sein wird, das Geld anderweitig zu verwenden, könnte man aber auch die Vielfalt der Ampeldarstellungen erweitern um Sodomie ausübende Personen. Das wäre ein Hingucker und man könnte ausloten, wie weit die Begriffe “Toleranz” und “Offenheit” strapaziert werden können. Auch in Wien. Vielleicht wäre das sogar im Sinne der Unterrichtsministerin beim geplanten Sexualkundeunterricht für Kinder.