Von Italien und Griechenland sollen 40.000 Flüchtlinge auf die anderen EU- Länder aufgeteilt werden. Um Italien und Griechenland zu entlasten, wie es heißt. Österreich soll davon 3,03 Prozent , das sind 1212 Flüchtlinge, zugeteilt bekommen.
Da wird wieder einmal ganz kräftig gelogen. Es sollen die beiden Länder nicht entlastet werden, sondern es soll ganz einfach Platz geschaffen werden für den Nachschub, der Tag für Tag im Mittelmeer gesucht wird bzw. für jene, die am Landweg oder über die Türkei über das Meer kommen. Vor ein paar Tagen wurde für Österreich auch noch eine niedrigere Quote als 3,03 Prozent angegeben; vorausgesetzt, dass es überhaupt zu einer brauchbaren Quotenregelung innerhalb der EU kommt. Polen beispielweise wird sich weiterhin weigern, Syrer, Iraker, Afrikaner etc. in größerer Zahl aufzunehmen. Die nehmen Flüchtlinge aus ihrem Sprach- und Kulturkreis, wie z. B. aus der Ukraine.
Vorrangig beim Flüchtlingsproblem ist, den Nachschub zu unterbinden. Solange weiterhin täglich Hunderte nach Europa kommen, wird nichts und niemand entlastet, es werden nur die Probleme größer. Es werden immer noch mehr kommen, so lange die EU alle hereinlässt. In der Politik werden auch die größten Schwachköpfe noch draufkommen, dass ein weiterer Zuzug nicht mehr geht, aber dann ist es wahrscheinlich endgültig zu spät. Es wäre mehr als allerhöchste Zeit, die Notbremse zu ziehen. Warum sind unsere Politiker nicht fähig oder nicht willens, in der Flüchtlingsfrage so vorzugehen wie z. B. Portugal, Spanien, Polen, Großbritannien, Tschechien und andere? Warum ist die EU nicht fähig oder nicht willens, so vorzugehen wie Australien?
Wenn sich UN- Generalsekretär Ban Ki Moon “besorgt” zeigt über die geplante Militäraktion gegen Schlepperboote im Mittelmeer, dann soll er sich, als inoffiziell verlängerter Arm von NATO und USA, doch gegen die Zerstörung und Destabilisierung in Syrien und Umgebung stark machen und auch dafür, dass die angeblichen Kriegsflüchtlinge aus Afrika in ihren sicheren Nachbarländern unterkommen.

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