So viele “Flüchtlinge” wie noch nie sind an einem einzigen Tag, am 29. Mai 2015 (das Datum kann man sich bis zum nächsten Rekord merken) zwischen der libyschen Küste und Süditalien “aus Seenot gerettet” worden. Von Marineschiffen, aber auch von zivilen Handelsschiffen. Wie üblich, waren etwa 90 Prozent junge Männer auf den Booten. Bei 590 Geretteten auf einer deutschen Fregatte waren auch 15 Kinder dabei. Das lässt auf etwa 10 Frauen schließen. Da wären wir dann sogar bei 95 Prozentjunger Männer. Bei den ganzen Aktionen wird mit falschen Begriffen jongliert, meine ich. Es sollte eigentlich nicht die Rede sein von “gerettet” oder “aus Seenot gerettet”, sondern “gesucht und aufgelesen”. In den meisten Fällen, speziell bei Afrikanern, ist auch der Begriff “Kriegsflüchtlinge” irreführend, sollte es doch “Wirtschaftsflüchtlinge” heißen. Die EU “sucht” bis vor die Grenze Libyens. Kein Wunder, dass die Leute mit Schlauchbooten und vielleicht auch mit Luftmatratzen losfahren. Die EU kommt ja gleich retten.
Von Italien sollen also 24.000 Flüchtlinge auf die EU verteilt werden; zur Entlastung. Wie denn, wenn bei dem Nachschub in einer Woche alles wieder beim Alten ist.
Liebe Politiker, habt ihr immer noch nicht geschnallt, was da abläuft? Oder soll Europa wirklich “umgevolkt” werden; mit allen Konsequenzen.