Als Hillary Clinton noch US- Außenministerin war, besuchte sie auf einer Dienstreise nach Myanmar (Burma, Birma) zuerst die freigelassene Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und dann erst offizielle Repräsentanten der Regierung. Zweck des Besuches war damals, von der Regierung mehr Demokratie und Reformen einzufordern. Es wurde natürlich auch eine totale Öffnung der Märkte erwartet. Mit amerikanischer Unterstützung sollte die Oppositionspolitikerin zur Präsidentin aufgebaut werden.
Diese Hoffnung hat das Parlament in Myanmar jetzt zunichte gemacht. Einer Gesetzesänderung, welche eine Kandidatur ermöglicht hätte, wurde vom Parlament nicht zugestimmt. Die Freundin von Hillary Clinton wird in nächster Zeit also nicht Präsidentin von Myanmar und somit muss auch das große Geschäft mit dem asiatischen Land noch warten.
Etwa ein Jahr nach Clinton besuchte auch Präsident Obama dieses Land. Es muss also sehr interessant für die USA sein.

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