Seit Tagen hören wir am Nachrichtensektor hauptsächlich Geschichten aus der Levante. Auf Seiten der EU wird immer wieder die nicht enden wollende Geduld und Großzügigkeit betont, auf griechischer Seite heißt es, dass die Angebote von EU, EZB und IWF trotz aller Finanzprobleme nicht annehmbar seien. Die EU will Griechenland aus einer Mischung von gekränktem Stolz und unterdrückter Panik wegen eines Domino- Effektes nicht in den Staatsbankrott und aus dem Euro lassen und die Griechen vertreten die ihrer Meinung nach vielleicht nicht so abwegige Idee, dass ein Staatsbankrott die beste Lösung wäre; ein Ende mit Schrecken als Ziel statt weiter ein Schrecken ohne Ende.
Es gibt aber zur Zeit noch ein anderes Thema. Die Flüchtlingskrise; sie wurde von den Griechenland- Meldungen fast verdrängt. Die Quoten- Diskussion ist noch lange nicht vom Tisch, die Asylanten werden täglich mehr und somit ändern sich auch die theoretischen Quoten. Es wird nur mehr von Kriegsflüchtlingen gesprochen und nicht mehr von Illegalen oder Wirtschaftsflüchtlingen. Es wird aber gleichzeitig davon gesprochen, dass die nicht mehr zurückgehen, sondern dableiben. Spätestens jetzt muss man aber fragen, ob unsere Regierungsmitglieder und Beamten die Definition des Begriffes “Flüchtling” nach der Genfer Konvention nicht kennen. Diese Herrschaften sollen die gefälligst einhalten und befolgen und nicht die Bevölkerung täuschen.