“Tu felix Austria”, also “Du glückliches Österreich” kriegen wir oft, aber nicht immer passend zu hören. Während wir mit Asylanten mittlerweile in jeder Hinsicht überfordert sind, sind da beispielweise die Tschechen in einer vergleichsweise glücklicheren Lage. Die sind bis jetzt von der modernen Völkerwanderung so gut wie verschont geblieben. In Tschechien gibt es eigentlich keine Asylwerber. Nach den Diskussionen über die geplanten EU- Flüchtlingsquoten haben die Tschechen jetzt aber zugestimmt, Asylanten aufzunehmen. Bedingung ist aber, dass sie diese mit eigenen Beamten selbst auswählen. Dabei soll in einem Gespräch auch erkundet werden, ob diese Leute tatsächlich nach Tschechien wollen. Diese Zustimmung gilt für jene Flüchtlinge, die von Italien und Griechenland auf die EU verteilt werden sollen. Werden diese Bedingungen nicht akzeptiert, wird sich Tschechien gegen eine Aufteilung der Flüchtlinge stellen.
Glückliches Tschechien. Sie wollen bis 2017 etwa 1.500 Asylanten aufnehmen. Das schaffen wir locker in einer einzigen Woche. Aber wir stellen ja auch keine Bedingungen; die stellen bei uns die Asylanten. Zur Erinnerung (nur auszugsweise) sei hier angeführt: Gegen das Asylwerberheim auf der Saualm, es war vorher ein Erholungsheim, wurde demonstriert. Es wurde geschlossen. Aus dem Turnsaal der Villacher Polizeikaserne sind 30 Asylanten wieder ausgezogen. Es waren ihnen zu wenig Steckdosen für die Smartphones vorhanden, W- LAN und fixe Essenszeiten passten auch nicht. In Linz wurden Polizisten mit Lunchpaketen beworfen, weil Qualität und Kaltverpflegung am Abend nicht akzeptiert wurde. Lautstark gefordert wurden auch Gratis- Rauchwaren. Dafür gibt es schon des Öfteren Übergriffe von Asylwerbern gegen minderjährige Mädchen, welche sehr tolerant behandelt werden (…das darfst du nicht tun…)
Wenn man dann noch in Betracht zieht, dass die Gefährdung durch eingeschleuste Terroristen unter Asylanten zunehmend grösser wird, ist eine penible Überprüfung eigentlich eine Notwendigkeit. Bei dieser Gelegenheit kann man den Leuten auch sagen, dass in den Nachbarländern Österreich oder Deutschland die Bedingungen wesentlich besser seien. Dort “reißt man sich einen Haxen aus”, um Asylwerber zufrieden zu stellen.
Wie außerdem gerüchteweise in letzter Zeit vermehrt zu hören ist, sollen zumindest die nordafrikanischen Mittelmeerstaaten einen Teil ihrer Gefangenen und auch psychisch Kranken mit dem Flüchtlingsstrom nach Europa schicken. Wenn es stimmt, ist das sogar in Regierungskreisen von EU- Staaten bekannt und wird gedeckt.
Glücklich jene, die sich die paar Asylanten selbst genau anschauen, bevor sie sie aufnehmen. Das sind die Tschechen. Wir gehen da einen anderen Weg. Wir lassen uns das Asylwesen eine Menge Geld kosten. Geld, das wir eigentlich gar nicht haben. Und machen zusätzlich noch noch gewaltige Subventionen locker, so wie beispielweise im Jahr 2014 für ein “Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen” die stolze Summe von € 480.561,92. Nur ein Beispiel von sehr vielen.

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