Eine Statistik des Sozialministeriums besagt, dass in Österreich mit Ende April etwa 16.000 sogenannte Asylberechtigte arbeitslos sind bzw. sich in Schulung befinden, was auf das Gleiche hinausläuft. Absoluter Spitzenreiter ist Wien mit mehr als 10.000. Was macht Wien so anziehend für arbeitslose Asylberechtigte? Da diese ja nicht in Parks, unter Brücken oder in Bauruinen schlafen wie unsere Obdachlosen, wird Wien wahrscheinlich sehr großzügig sein bei der Vergabe von Wohnungen. Möglich, aber eher unwahrscheinlich ist auch, dass sie in Wien bei Verwandten und Bekannten Unterschlupf finden und so die Ghettobildung fördern. Man sollte es niemandem unterstellen, aber es ist möglich, dass Wien bevorzugt wird, weil man dort so gut wie sicher keine Arbeit findet. Aus genau dem Grund zieht es ja in Deutschland viele ungebildete “Rotationseuropäer”, auch “fahrendes Volk” genannt, ins Ruhrgebiet. Da wie dort gibt es die sozialen Gaben der öffentlichen Hand, aber eben keine Arbeit.
Etwa 20 Prozent der arbeitslosen Asylberechtigten erhalten Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe. Wovon leben aber die restlichen 80 Prozent? Das geht aus der Statistik nicht hervor. Dass sie von der öffentlichen Hand leben, ist klar, aber aus welchem Bereich? Notstandshilfe ist sicher weniger als das, was sie bekommen.
Wer schreit da immer lauthals, dass wir die zugewanderten “Fachkräfte” so dringend brauchen? Wäre das der Fall, wären die nicht arbeitslos. Der Großteil dieser Leute kann heute schon mit ruhigem Gewissen als Langzeitarbeitslose bezeichnet werden. Da werden auch Schulungen und Deutschkurse nichts daran ändern.

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