Sind unsere Regierungsmitglieder, Parlamentarier, kurzum alle politischen Würdenträger, nicht den Österreichern und dem österreichischen Staat verpflichtet? Sind sie nicht per Amtseid verpflichtet, sich zum Wohle Österreichs und seiner Bürger einzusetzen? Sinngemäß ist es so niedergeschrieben. Tatsächlich hat man aber immer öfter den Eindruck und oft auch hinterher den Beweis, dass unsere politischen Würdenträger sich nicht Österreich und den Österreichern verpflichtet fühlen, sondern irgendwelchen fremden Interessen. Aktuelle Beispiele sind die Freihandelsabkommen, diverse teure und entmündigende Zusagen an die EU, die Vorgangsweise bei Bankpleiten und das Asylwesen. Gerade beim momentanen Asylproblem zeigt sich, dass die Politiker nicht im Sinne der Bevölkerungsmehrheit handeln oder sich zu handeln trauen; auch nicht zum Wohle Österreichs.
Wirksame Kontrollen an den Grenzen? Trauen sie sich nicht einzuführen. Andere Länder machen es aber. Abschiebung aller Wirtschaftsflüchtlinge ohne Asylanspruch? Man hört nichts davon, also gibt es das nicht. Asyl auf Zeit? Undenkbar. Genau dieser Punkt ist aber in der Genfer Flüchtlingskonvention enthalten. Den finanziellen Anreiz für Asylanten abstellen? Nicht einmal daran denken. Wir sind doch ein reiches Land. Lieber das Arbeitslosengeld kürzen; das trifft hauptsächlich Österreicher.
Die Politik zwingt der eigenen Bevölkerung Sparmaßnahmen und Kürzungen auf und riskiert innere Unzufriedenheit oder sogar Unruhen sowie ethnische Probleme unter den Asylanten, bevor sie ihre Pflicht erfüllt: Sich zum Wohle Österreichs und seiner Bürger einsetzen.