Eine Eurostat- Liste sagt, dass im ersten Halbjahr 2015 von den Asylanten, die in die EU kamen, die meisten Europäer sind! 35 Prozent aller Erstanträge auf Asyl kamen von Albanern, Kosovaren, Mazedoniern und Serben. Nur 25 Prozent kamen aus dem Nahen Osten, also hauptsächlich Syrer, Iraker und Afghanen und knapp 20 Prozent von Afrikanern. Der Rest kommt vom Rest der Welt. Dass am Balkan kein Krieg herrscht, ist bekannt. Nicht bekannt ist aber, warum Menschen aus dieser Region Asylanträge stellen und hier bleiben dürfen; wo es sich doch nur um Wirtschaftsflüchtlinge handeln kann. Nicht bekannt ist auch, warum trotz gegenteiliger Behauptung von Regierungsmitgliedern in Österreich immer noch vielen Bewohnern der Balkanländer Asyl gewährt wird und diese Balkanländer offiziell immer noch keine “sicheren Drittländer” sind. Die Beweggründe der Asylwerber vom Balkan hat jüngst der Premier Serbiens, Aleksandar Vucic, so formuliert: “Das sind ja keine Asylwerber. Die wollen deutsches Geld”. Sie nehmen aber natürlich auch österreichisches.
Diese fast humorvolle, aber treffende Ansage des serbischen Premiers wird aber unsere Politiker auch nicht überzeugen können, Asylanträge vom Balkan grundsätzlich abzulehnen. Ohne diese große Gruppe von Pseudo- Asylwerbern könnte das Quartierproblem wesentlich entspannter angegangen werden und auch die finanzielle Situation würde sich gewaltig verbessern.

Werbeanzeigen