Kommt man nach einigen Tagen Abwesenheit nach Österreich zurück, ist man sofort wieder mit dem Elend der hiesigen Asylpolitik konfrontiert. Man hört, dass Massen von Asylwerbern die Grenze überrennen, weil die Polizei überfordert ist und unser „BVAZ“ (Bester Verteidigungsminister aller Zeiten), Herr Klug also, mit seinen „Soldatna“ lieber irgendwelche Übungen auf einem Schiff beobachtet, statt die Grenze sichern zu lassen und tausendfache illegale Grenzübertritte zu verhindern.

Die erste Kostprobe dieses Elends war die Zugfahrt ab Flughafen Schwechat, wo in Wien „arme Kriegsflüchtlingsfamilien“ zustiegen. Die bestanden aus gezählten zwölf (12) jungen Männern , einer Frau und einem Baby. Der Schaffner erklärte uns, dass die mit einem Gruppenfahrschein reisen würden. Er betonte aber, nicht zu wissen, von wem der bezahlt werde. Seine Vermutung: Innenministerium oder Caritas.

Im gesamten erscheint da rückblickend gesehen Marokko noch angenehmer und schöner, als die Temperaturen bis 27 Grad und herrliche Landschaften empfunden wurden. Ein Hinweis des Reiseleiters hat aber sicher bei allen einen kleinen Dämpfer verursacht: Er zeigte uns eine Gruppe von Schwarzafrikanern und sagte dazu: Das sind keine Marokkaner; die kommen von irgendwo her und warten nur auf eine Gelegenheit, nach Europa zu flüchten.

Hier einige marokkanische Eindrücke:DSC02112DSC01914DSC02138DSC02163DSC02023DSC02038 DSC02069DSC02094