Das Gebilde EU wurde von ein paar Leuten realisiert, welche mehr wollten als einen wirtschaftlich starken “Gemeinsamen Markt Europa”. Die wahren Ziele und Hintergründe kamen aber öffentlich nie zur Sprache, sie weichen aber gravierend von den zu Gründungszeiten genannten Zielen ab. Der deutsche Ex- Kanzler Schröder sprach aber einmal absichtlich- unabsichtlich von den “Vereinigten Staaten von Europa”, obwohl davon offiziell nie die Rede war. Im Laufe der Jahre begann dann ein interner Wettlauf zwischen Erweiterung einerseits sowie Entmündigung und Entmachtung zumindest der kleineren Mitgliedstaaten andererseits mit dem Ziel eines zentralgesteuerten Machtblocks. Das eine wie das andere hat sich aber als unüberlegt oder gar als dumm herausgestellt und wurde teils auch schon zugegeben. Das ist aber auch auf die “Qualität” der Führung zurückzuführen. Auch die mehr oder weniger offene Anbiederung an die USA hat nicht unbedingt zur Stärkung und Festigung der EU beigetragen.
Die “Wertegemeinschaft” taumelt von einer selbst verursachten Krise in die andere. Es zeigt sich, dass dieses Projekt auf Sand gebaut ist. Mit der Flüchtlingskrise hat sich jetzt wieder bestätigt, dass die immer beschworene Gemeinschaft gespalten ist. Gespalten im politischen, im wirtschaftlichen, im sozialen bzw. im humanitären Bereich und die Stimmen, die vor einem Zerfall dieses von mittlerweile sehr vielen ungeliebten Gebildes warnen, werden nicht nur mehr, sondern auch lauter. Auffällig nur, dass die Warner als Rettungsvorschlag noch mehr Zentralgewalt, noch mehr Kompetenzabgabe an Brüssel und noch mehr antidemokratische Maßnahmen fordern.
Der Sand unter dem Gebäude EU beginnt nachzugeben.

Der Ernst der Lage aus Sicht der EU- Verteidiger ist auf einem Bild in der „Krone“ auch ohne Worte erkennbar. Auf dem schauen der Ex- Taxler Faymann, der trockengelegte Ex- Buchhändler Schulz und der Ex- Professor Hollande mehr als betroffen drein, um nicht zu sagen „dumm aus der Wäsche“.

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