Das österreichische Bundesheer ist “am Sand”, zu Tode gespart von Minister Klug und heruntergekommen zu einer bedeutungslosen uniformierten Truppe. Wir haben zwar ein paar sündhaft teure Kampfflieger, mit denen nichts anzufangen ist, aber sonst fehlt es an allem. Es reicht gerade so für einen sogenannten Assistenzeinsatz, bei dem Köche, Kellner und Ordnungskräfte gestellt werden und neben vielen privaten Bussen auch Bundesheer- Busse die Asylwerber- Aufteilung in Österreich und die staatliche Schlepperei, auch Weiterreichung oder Durchwinkung von Asylwerbern nach Deutschland genannt, durchführen.
Unverständlicherweise können wir uns aber die Großzügigkeit leisten und haben anscheinend auch die Möglichkeiten dafür, die Franzosen im sogenannten “Anti- Terror- Krieg” in Afrika in der ehemaligen französischen Kolonie Mali mit Transportflugzeugen zu unterstützen. Man hört zwar von Solidarität mit Frankreich und vom geeinten Europa im Kampf gegen den Terror. Man hört aber nichts davon, ob sich die Franzosen und in Kürze auch die Österreicher nach eigenem Gutdünken im Luftraum von Mali bewegen werden, ob die Regierung von Mali um Luftunterstützung angesucht hat, ob das der gleiche illegale und völkerrechtswidrige Einsatz wird wie z. B. in Syrien oder ob das mit unserer Neutralität zu vereinbaren ist. Spielt alles keine Rolle; wichtig ist nur, wir ziehen in den Krieg und Minister Klug meint, sich profilieren zu können.
Die Probleme mit Terroristen begannen in Mali übrigens 2012 nach der “Demokratisierung” Libyens und nach einem Militärputsch in Mali.