So nach und nach wird bekannt, was sich in der Silvesternacht in Köln am Domplatz und vor dem Hauptbahnhof abspielte. Warum “so nach und nach”? Nun ja, die öffentlich- rechtlichen und in deren Windschatten auch die privaten, aber linientreuen Medien berichteten so gut wie nichts über die Übergriffe gegen Frauen und Mädchen, nichts von Diebstählen, Bedrohungen, Beschimpfungen. Dieses tagelange Schweigen war keine Schockstarre über die Hemmungslosigkeit der geschätzten 1000 oder mehr Angreifer arabischer und/ oder nordafrikanischer Abstammung gegenüber den Frauen und Mädchen. Es sollte wohl eher versucht werden, den Skandal zu vertuschen oder zumindest klein zu reden. Mittlerweile gibt es aber im Netz jede Menge Berichte, Fotos, Videos über die Vorfälle und die Zahl der Anzeigen bei der Polizei bewegt sich im Moment bei 100.
Die Polizei versucht den Skandal abzuschwächen; sie will trotz mehr als 100 Beamten im Umfeld des Hauptbahnhofs nichts mitgekriegt haben. Von einer Polizistin heißt es allerdings, ein Afrikaner/ Araber hätte auch ihr in die Hose gegriffen und es tauchen jetzt auch Gerüchte auf, dass die Kölner Polizei Anzeigen von Frauen wegen der Vorfälle nicht angenommen hätte.
Wo bleiben die Frauenrechtlerinnen, die Kampfemanzen, die politisch korrekten Tugendwächter? Außer donnerndem Schweigen ist nicht viel zu hören. Die neue Oberbürgermeisterin von Köln liest ihre Erklärung zu dem Skandal und der Schande dazu von einem Handzettel ab. Wahrscheinlich deshalb, um auf keinen Fall ein falsches Wort zu sagen. Sie vergisst auch nicht darauf hinzuweisen, dass Verhaltensmaßregeln für Frauen von ihr online gestellt würden, damit sich die Frauen besser vorbereiten können, wenn sie zum Karneval gehen. Das ist erschreckend naiv, grotesk.
Die Medien haben tagelang so gut wie nichts berichtet. Die Polizei will offiziell nichts mitgekriegt haben (einzelne Polizisten sehr wohl). Die Politik spricht von einer neuen Form organisierter Kriminalität. Alle zusammen wollen beschwichtigen und beruhigen und die Zahl der mutmaßlichen Täter “schrumpfen” lassen. Die sonst gar nicht auf den Mund gefallenen Frauenrechtlerinnen sind fast stumm. All das lässt die Alarmglocken schrillen. Das deutet darauf hin, dass nicht viel passieren wird. Der Rechtsstaat stellt sich selbst in Frage.
Waren es etwa die falschen Täter?