“Großartiger Erfolg” des Innenministeriums: Von Jänner bis Ende November 2015 verließen 4384 Asylwerber freiwillig Österreich wieder und 3084 wurden abgeschoben; insgesamt also 7424. Zum Jubeln ist das aber wirklich kein Grund, denn bis Ende November kamen etwa 80.000 Asylwerber ins Land, von denen bei aller Großzügigkeit und unter Ausklammerung der Regelung über sichere Drittländer (der Großteil kommt aus der sicheren Türkei) höchstens 40 Prozent Anspruch auf Asyl haben. Was ist also mit der großen Zahl jener, die weiterhin in Österreich sind, obwohl kein Asylanspruch besteht? Deren Unterkünfte werden dringend benötigt, da ja für 2016 wieder bis zu 120.000 Asylwerber befürchtet werden. Für die neu Kommenden fordert die Politik rotzfrech und unter Androhung des “Durchgriffsrechtes” Monat für Monat zusätzliche Quartiere ein und schert sich einen Dreck drum, was in nächster Zeit auf Österreich zukommt. Es scheint, als hätten diese Politiker ein Brett vor dem Hirn, Scheuklappen vor den Augen und Stopfen in den Ohren.
Sie brauchen sich also nicht zu wundern, wenn ihre Frage nach Glaubwürdigkeit mit schallendem Gelächter beantwortet wird.