Wer glaubte, dass der Hypo- Alpe- Adria bzw. Heta- Albtraum für den österreichischen Steuerzahler zu Ende sei, hat sich wahrscheinlich geirrt. Es wurden zwar die Balkan- Töchter der Pleite- und Skandalbank verkauft, aber der neue Eigentümer macht jetzt Ansprüche gegen die Heta geltend. Begründet werden diese Ansprüche mit drohenden Verlusten aus Krediten, welche in Kroatien und Montenegro in Schweizer Franken vergeben wurden und denen ein Zwangsumtausch droht.
In Kroatien werden Banken per Gesetz gezwungen, Franken- Kredite in Euro umzuwandeln und in Montenegro läuft es ähnlich. Der Albtraumgeht also weiter. Der Steuerzahler wird weiterhin zahlen müssen, “bis er schwarz wird”. Diese Finanzkatastrophe, den Steuerzahlern von der Politik eingebrockt, wird leider ohne Folgen für die Verursacher bleiben. Das bisschen an verhängten Haftstrafen ist nicht der Rede wert und erinnert auch ein wenig an Bauernopfer. Die involvierten Politiker kommen unbehelligt davon; wissen sie etwa zu viel?
Übrig bleibt der Steuerzahler.

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