Sonntag abends am ORF: “Im Zentrum”. Es ging um die Lehren aus der Kölner Horrornacht zu Silvester. Einziger Lichtblick in der Runde war Frau Kneissl als Nahost- Expertin. Ich konnte nicht glauben, dass bei der Diskussion nur Rechtfertigungen und Begründungen für die Handlungsweise der Straftäter gesucht wurden, wartete auf eine Wende und harrte deswegen bis zum Ende der Sendung aus. Von notwendigen und berechtigten Strafen für die Täter war nie die Rede; höchstens davon, dass die jungen Männer hier in Europa eigentlich in einer falschen Welt leben, dass für sie unsere selbstverständlich nach unseren Werten lebenden Frauen eigentlich “Schlampen” und noch Schlimmeres sind und dass sie meinen, darauf ein “Zugriffsrecht” zu haben. Ja, es gibt auch bei hiesigen Männern sexuelle Übergriffe. Da gibt es aber keine Diskussionen und da schlägt das Gesetz mit voller Härte zu.
Man sollte diesen Männern, von denen viele ohne jede Berechtigung hier leben, eigentlich die Möglichkeit bieten, in ihre Welt zurückzukehren. Sie würden sich dort, wo sexuelle Übergriffe anscheinend ein Volkssport sind, wahrscheinlich wohler fühlen als hier. Viele von ihnen akzeptieren ja bei uns weder Staat noch Gesetz, sondern nur das Geld, welches sie erhalten. Zur Erinnerung: Die deutsche Kanzlerin Merkel sagte schon 2011: “Wir müssen akzeptieren, dass die Zahl der Straftaten bei jugendlichen Migranten besonders hoch ist”. Das mit den Straftaten mag ja stimmen, aber warum sollen wir das akzeptieren müssen? Diese Äußerung erklärt aber vielleicht diese Diskussionen und das Schönreden.
Alles in Allem mehr Gehirnwäsche als Diskussionssendung und eine Zumutung für die Beitragszahler.