Die EU- Häuptlinge lallen mit schreckgeweiteten Augen wegen der Flüchtlingskrise irgendwelchen Schwachsinn daher wie: “Die EU kann auseinanderbrechen,…..wenn Abschottung statt Solidarität….die Regel wird”. Oder: “….werden unsere Union und die Werte, die wir teilen, anfangen auseinanderzubrechen”. Oder: “Europa muss kooperieren, sonst drohe die EU auseinanderzufallen”. Da wird fast panisch vor Grenzkontrollen und einem Ende der Reisefreiheit in der EU gewarnt, als ob man nicht mehr in ein anderes Land reisen dürfte. Dass Schengen wegen de facto nicht existenter Außengrenzen der EU längst tot ist, ist eine Tatsache. Trotzdem labert da wer daher: “Ohne Schengen, ohne die Freizügigkeit der Arbeitnehmer, ohne die Reisefreiheit, von der alle Europäer profitieren, macht der Euro keinen Sinn”. Da muss man sich schon fragen, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Das geistige Drama geht aber weiter mit Sagern wie: “Wer Schengen killt, wird im Endeffekt den Binnenmarkt zu Grabe tragen”. Und “das Scheitern Europas ist ein realistisches Szenario; Europa kann zerbrechen”, ließ Martin Schulz verlauten, der auch eine Katastrophe heraufziehen sieht, wenn nicht bald gehandelt wird.
Sind die Herrschaften im Delirium? Sie dachten nicht einmal daran, nach dem Versagen der Italiener und Griechen bei der Sicherung der EU- Außengrenzen in einer EU- weiten Gemeinschaftsaktion die Grenzen zu sichern. Sie spielen statt dessen ein bisschen Retter und Schlepper im Mittelmeer. Sie träumen immer noch von einer Verteilung hunderttausender Asylwerber über die ganze EU und haben bis jetzt nicht einmal 300 verteilt und dann wundern sie sich, wenn einzelne Staaten zu kontrollieren beginnen, die Grenzen dicht machen oder sogar Zäune errichten.
Über die Folgen des Flüchtlingsproblems jammern die EU- Häuptlinge also. Aber im Hintergrund sind sie eifrig dabei, Abkommen wie TiSA, CETA und TTIP durchzudrücken. Zum Schaden der EU- Bevölkerung. Vielleicht brauchen sie das Flüchtlingsproblem nur zur Ablenkung.

Advertisements