Vor ein paar Tagen gab es einen Jahrestag, für den sich der Westen schämen soll, er wird wahrscheinlich deswegen auch von den Medien verschwiegen. Am 17. Jänner waren es 25 Jahre, dass der Irak im Krieg ist. An diesem 17. Jänner 1991 begannen die USA und ihre Verbündeten in der “Operation Desert Storm”, mit einem Überraschungsangriff mit hunderten von Kampfflugzeugen, bestückt mit Bomben, Raketen und Marschflugkörpern, militärische und auch zivile Ziele wie Strom- und Wasserversorgung zu bombardieren und zu zerstören.
Seit diesem 17. Jänner 1991 gibt es keine Erholung für den Irak. Nach den Flächenbombardements jahrelange schmerzhafte Sanktionen und Flugverbotszonen, ab 2003 der zweite Irakkrieg mit Besatzung und Terror und jetzt der Krieg gegen den IS. Das Ergebnis dieser 25 Jahre sind bis zu zwei Millionen Tote und mehrere Millionen Flüchtlinge und es ist kein Ende dieses Horrors in Sicht. Jetzt wurde, sozusagen zum “Jubiläum”, auch bekannt gegeben, dass es nie irgendwelche Anzeichen für sogenannte Massenvernichtungswaffen gegeben hat. Das wurde ja immer als Grund für den Krieg angegeben.
Verständlich, dass der Jahrestag verschwiegen wird.