In einigen Jahren soll Österreichs Bevölkerung von jetzt 8,7 Millionen die 9- Millionen- Marke knacken, wird uns angekündigt. Auf der anderen Seite wird uns Dummgläubigen eingeredet, dass bis 2019 maximal 127.500 Asylwerber ins Land kommen dürfen und davon eigentlich nicht annähernd alle Asyl erhalten werden. Da wäre dann aber ein größeres Loch zu den angekündigten 9 Millionen. Wie ist das zu verstehen?
Ich verstehe das so (und da bin ich sicher nicht allein): Abgesehen davon, dass Österreich aus verschiedenen Gründen besser nicht auf 9 Millionen anwächst, ist das mit den angekündigten Massenabschiebungen nichts als heiße Luft; genau so wie die Zahlen der jährlichen Obergrenzen. Die Regierungsparteien befinden sich ja im Wahlkampfmodus und es liegt der Verdacht nahe, dass das mit den 9 Millionen für Österreich als Vorgabe zu sehen ist, welche erfüllt werden muss. Darauf schließen lässt auch, dass z. B. in NÖ in einer bezugsfertigen Reihenhaussiedlung Flüchtlinge einquartiert werden sollen und unser sehr aktiver Flüchtlingskoordinator eine professionell beworbene Spendenkampagne gestartet hat, um mit den Spenden Häuser für Asylwerber bauen zu lassen. Als Dauerlösungen. Wäre übrigens kein Wunder, wenn der ehemalige Arbeitgeber des Flüchtlingskoordinators “ganz zufällig” da mit eingebunden wäre.
Auch die “Balkan- Tournee” unseres Außenministers lässt den Schluss zu, dass gar nicht daran gedacht wird, den Zustrom zu stoppen; Minister Kurz will ja die Balkanstaaten auf keinen Fall überfordern. Es wird eher eine Quotenregelung zur Aufteilung der Asylwerber unter Einbeziehung der Balkanstaaten angedacht.
Kurz gesagt: Es gibt vage und nicht haltbare Zusagen, aber es soll alles beim alten bleiben.

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