Im Syrien- Krieg wird der regulären syrischen Armee und den Russen als deren Unterstützer aus der Luft immer wieder vom Westen vorgeworfen, dass sie gar nicht oder zu wenig gegen den IS vorgehen würden und statt dessen die “gemäßigte Opposition” oder die “Freie Syrische Armee” oder irgend welche anderen Rebellengruppen bekämpfen.
Dazu ein Vergleich: Wenn beispielweise eine vom Ausland finanzierte, bewaffnete und ausgebildete “gemäßigte Opposition” in einer Größenordnung von tausenden “Oppositionellen” einen bewaffneten Kampf gegen Regierung und Armee eines Staates, z. B. in Europa, also einen Bürgerkrieg, beginnen würde mit dem Ziel, die Regierung zu stürzen, wäre der Teufel los. Nach der Polizei würde logischerweise das Militär gegen die Terroristen zu Felde ziehen, um sie zu vernichten und die Gefahr zu bannen. Alle befreundeten Staaten würden diesen gewalttätigen und kriminellen Putschversuch als terroristischen Akt verurteilen und ihre Unterstützung anbieten, um gemeinsam diesen Terrorismus zu bekämpfen.
In Syrien läuft es genau umgekehrt. Dort wird die rechtmäßige Regierung von der “Wertegemeinschaft” verurteilt, weil sie sich gegen fremde Interessen und gegen Terroristen zur Wehr setzt.

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