Dass einigen Staaten die Mitgliedschaft in der EU um Jahre oder sogar um Jahrzehnte zu früh gewährt, also nachgeschmissen wurde, ist mit Ausnahme der dafür zuständigen intelligenten Köpfe wohl allen klar gewesen. Dass mit der großzügigen und jeder Logik widersprechenden Aufnahme in die Eurozone ein paar Länder nachhaltig ruiniert und ausgeplündert wurden und immer noch werden, ist ebenfalls Tatsache.
Ein Sprichwort sagt: “Durch Schaden wird man klug”. Das mag im Allgemeinen zutreffen, aber ganz sicher nicht auf die EU. Die wird durch Schaden eher dümmer. Eben wurde von Bosnien- Herzegowina der Antrag auf einen Beitritt zur EU eingereicht. Damit ist jetzt der ganze Balkan in der Warteschleife und Optimisten rechnen mit EU- Beitritten schon bis 2020. Viele EU- Milliarden sind am Balkan schon verschwunden und viele werden noch folgen. Dabei sind die Finanzprobleme aber nicht die einzigen Probleme in der Region. Mit unerschütterlicher Dummheit wird aber die Erweiterung vorangetrieben. Die Fehlentscheidungen gehen jedoch über den Balkan hinaus, denn auch die Türkei ist ein offizieller Beitrittskandidat und mit dem Pleite- Regime der Ukraine wurde ja auch schon ein Assoziierungsabkommen abgeschlossen. Wegen dieses Abkommens wurde ja die frühere Regierung weggeputscht und der Ukraine- Konflikt inszeniert.
Die Hintergründe für diesen krankhaften Erweiterungswahn sind nicht nachvollziehbar; die Erweiterung wird aber vorangetrieben und niemand versucht sie zu stoppen.

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