Für ungläubiges Staunen und Kopfschütteln sorgt ein Interview mit dem Salzburger Hotelbesitzer Schellhorn, welcher ja bekannt wurde durch die Aufnahme von Asylwerbern und deren Ausbildung zu Hilfskräften in der Gastronomie. Im Interview ging es um die Vermutung bzw. Behauptung, dass eine Familie mit der Mindestsicherung plus aller zusätzlichen Zahlungen locker auf 35.000 Euro netto im Jahr kommen kann und Herr Schellmann nannte ein erschreckendes Beispiel. Eine von ihm aufgenommene Flüchtlingsfamilie mit vier Kindern bekam eine Wohnung und der Mann einen Job als Hausmeister. Dieser Mann ließ sich wegen kommenden Familiennachwuchses von einer NGO beraten. Dort gab es für den Mann den “guten Rat”, dass es für ihn und seine Familie in Wien im Jahr 35.000 Euro an Mindestsicherung gäbe; ohne Arbeit. Die Folge war, dass der Mann kündigte und nach Wien zog.
Die angeblich nur von Profis exakt durchführbare Berechnung der bedarfsorientierten Mindestsicherung ergab in dem Fall mit den Kinderabsetzbeträgen, der Familienbeihilfe und dem Alleinverdienerabsetzbetrag eine Summe von 36.343,20 Euro pro Jahr laut Rechenbeispiel im Interview.
Die mit Steuergeld so großzügig um sich werfende NGO wurde nicht namentlich genannt. Allerdings sollte einem solchen Parasitenverein jegliche öffentliche Unterstützung auf Dauer gestrichen werden. Dieses Rechenbeispiel zeigt aber auch, dass es kein Zufall ist, dass in Wien der Anteil an Asylwerbern, an arbeitslosen Flüchtlingen und an arbeitslosen Ausländern österreichweit am höchsten ist, dass die Verschuldung extrem hoch ist und weiter explodieren wird. Bei den zuständigen Leuten und deren Gesinnung aber auch kein Wunder.

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