Die deutsche Kanzlerin Merkel hat sich wieder einmal in eine Talkshow begeben, um für Verständnis für ihre Flüchtlingspolitik zu werben. Sie lästerte dabei auch über die Vorgangsweise der österreichischen Politik, Kontingente für Asylwerber einzuführen, und über die Einschränkungen an den Grenzen der Balkanstaaten. Merkel formulierte das so: “Das ist nicht mein Europa, das macht alles nur noch schlimmer”. Vor nicht allzu langer Zeit jammerte sie noch: “Das ist nicht mein Deutschland”, jetzt heißt es schon: “Das ist nicht mein Europa”. Ja, warum ist sie dann noch hier? Die Maßnahmen, die sie heute lautstark verurteilt, sind ja nichts anderes als längst überfällige Notwehrmaßnahmen gegen ihre unsinnige und irrationale Asyl-, Flüchtlings- und Zuwandererpolitik und gegen das Nichtstun der EU- Kommission in dieser Frage.
Zur Verteidigung ihrer Flüchtlingspolitik sagte sie dann auch: “…..Aber die Würde des Menschen ist unantastbar. Das ist der Artikel 1 unseres Grundgesetzes. Und das gilt für jeden, der sich in unserem Land aufhält.” Gilt das auch für jene Leute, die von den deutschen Politikern als Mob, Pack, Ratten etc. beschimpft werden?
Die Flüchtlingswelle dürfte übrigens nicht, wie von vielen angenommen, wie ein Naturereignis über Europa hereingebrochen sein. In einer Studie des Deutschen Bundestages vom Juni 1994 wurde unter “Zwischenbericht der Enquette- Kommission Demografischer Wandel” zu “Zuwanderung und Integrationsbedarf” schon angeführt, wie viele Millionen Zuwanderer in den nächsten Jahrzehnten in Deutschland benötigt werden. Ähnliche Studien wird es sicher auch für andere Staaten geben.
Dadurch ist auch das schwache politische Interesse an einem Ende des Flüchtlingsstromes zu erklären.

Die ganze Studie des Bundestages ist hier zu finden, wobei Zuwanderung und Integrationsbedarf auf Seite 32 zu finden ist.

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