EU- Parlamentspräsident Martin Schulz hat wieder einmal eine seiner brillanten Ideen kundgetan.Er hat lautstark die Aufnahme von 30.000 Asylwerbern, (großteils Wirtschaftsflüchtlinge nach Definition von Außenminister Kurz) die in Griechenland wegen geschlossener Grenze festsitzen, durch einzelne EU- Staaten gefordert. Er meint, das wäre eine enorme Entlastung für Griechenland.
Aha, 30.000 will Schulz also herausholen. Vor ein paar Tagen hieß es noch, in Griechenland wären zur Zeit insgesamt etwa 25.000 Flüchtlinge unterwegs. Da müsste man also eventuell noch ein paar von der Türkei holen. Weil er schon dabei war, ging Schulz aber gleich weiter und sprach auch über seinen Traum von der Verteilung jener 160.000 Flüchtlinge aus Griechenland und Italien, bei der ja bekanntlich gar nichts weitergeht. So irgendwo um die 500 sollen bis jetzt verteilt worden sein. Er stellt sich vor, dass Deutschland, Frankreich und Portugal die Hälfte nehmen sollen und meint, “die restlichen 80.000 unter den übrigen Mitgliedstaaten zu verteilen, sollte kein Problem darstellen”.
Ginge das so einfach, wäre es kein Problem. Träum weiter, Martin!

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