Dass Österreich finanziell ziemlich am Ende ist, ist eine vage Gewissheit; Genaues kann man nur erahnen. Man darf sich eigentlich nicht wundern. Bei der Staatsverschuldung ist es ja eine “lieb gewordene” Tradition geworden, dass Jahr für Jahr mehr Schulden angehäuft werden, egal wie die Regierung eingefärbt ist und es scheren sich die “verantwortlichen” Leute auch einen Dreck drum, wie die Rückzahlung erfolgen soll. Die Geldgeber bestehen auf 100 Prozent. Samt Zinsen. Erpressbar sind nur die eigenen Staatsbürger mit Staatsanleihen. Aber was soll´s; der Bürger bürgt sowieso. Die Regierung verlangt von den paar ihr noch verbliebenen Staatsbetrieben (= Betriebe im Eigentum der Steuerzahler) wie z. B. der Post gewaltige Dividenden, auch wenn dafür Kredite aufgenommen werden müssen. Der Großteil der Staatsbetriebe ist längst verkauft, das Geld ist weg. Mit Maßnahmen wie z. B. Registrierkassenpflicht meint der Staat, an Milliarden zu kommen und verdächtigt pauschal die ganze Nation der Steuerhinterziehung. Zugleich duldet und erlaubt der Staat bei international tätigen Unternehmen, Stiftungen etc. eine “Steueroptimierung” in Milliardenhöhe. Staatliche Institutionen wie Polizei oder Bundesheer werden zu Tode gespart und deren Immobilien verscherbelt. Statt den Bürgern Sicherheit zu bieten, gibt man ihnen gute Ratschläge. Das kommt billiger. Für den Staat.
Die KEST wird erhöht, bei Immobilien sind “Scheingewinne” zu versteuern. Bei Wertpapieren werden, ohne dass sie verkauft werden, rechnerische Kursgewinne versteuert und abgeführt. Sie werden irgendwie gegengerechnet. Irgendwann. Vielleicht. Rücklagen, wie z. B. bei der Nationalbank, müssen aufgelöst werden, weil das Geld benötigt wird. Straßen, öffentliche Gebäude und Einrichtungen vergammeln und verrotten, weil Geld fehlt.
Diese Auflistung könnte man locker ohne großen Aufwand auf mehrere Seiten erweitern. Es passiert aber auch Gegenteiliges. Für Zahlungen an die EU ist immer genug Geld da. Auch für die Rettung europäischer Banken und Investoren im Rahmen der Griechenland- Hilfspakete mangelt es nicht an Geld. Bei der Unterstützung für Kärnten schaut es natürlich anders aus, aber auch da wurde auf einige Banken geschaut, aber Österreich hat ja “traditionell” bankenfreundliche Gesetze. Auch für die unsinnigsten Subventionen und Förderungen gibt es reichlich Geld. Jede Partei will ja ihre Klientel bei Laune halten und bei der Selbstbeweihräucherung sind die Parteien auch nicht gerade knauserig. Und rund um die Asylwerber und anerkannten Flüchtlinge gibt es sowieso kein Limit. Da darf Geld keine Rolle spielen und da spielt es auch keine Rolle. Ob wir es haben oder nicht. Gerade stehen muss letztendlich der Staats- Bürge(r ).

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