Als im vorigen Jahr auf gesetzwidrige Art die Grenzen geöffnet wurden und weit über eine Million Asylwerber unkontrolliert hereinströmten, gab es natürlich auch Fragen besorgter Bürger zu IS- Kämpfern undTerroristen unter den Asylwerbern. Die würden, wenn es wirklich welche geben sollte, doch per Flugzeug kommen und die beschwerliche Reise mit Schlauchboot, zu Fuß und mit Bussen und Zügen meiden, beruhigten die Politiker. Nach Brüssel wissen wir es besser; mindestens drei der Attentäter kamen über die offene Balkanroute und nicht per Flugzeug. Fühlt sich wer verantwortlich?
Das Thema Brüssel- Attentate ist aber noch lange nicht abgehakt. Die Polizei vom Brüsseler Flughafen warnt laut einer belgischen Zeitung in einem offenen Brief Sicherheitsbeamte und Gewerkschaften, dass am Flughafen etwa 50 IS- Sympathisanten arbeiten sollen. Einige davon sind vorbestraft, einer habe sogar in Syrien gekämpft. Es handelt sich um Flüchtlinge. Für die Polizei ist klar, dass diese Flughafenmitarbeiter als Kundschafter aktiv waren und für die Terroristen die benötigten Informationen besorgten. Bei einigen dieser Leute wurden mittlerweile die Zutrittsbereiche am Flughafen eingeschränkt, aber das war es auch schon. Auch die Polizei ist alles andere als optimistisch. Sie sagt: Wir haben diese Vorfälle gemeldet. Ob mit diesen Informationen etwas passiert ist, wissen wir nicht“.
Es war zumindest naiv und dumm zu glauben (falls es von der Politik geglaubt wurde), dass Terroristen nur mit dem Flieger kommen. Es ist mindestens so naiv und dumm zu glauben, dass diese Flughafen- Mitarbeiter nur Flughafen- Mitarbeiter sind.

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