Ein kleiner Artikel unter „Regional“ in der „Krone“ ist wesentlich interessanter, als man auf Grund der Größe vermuten möchte. Es geht da um Asylquartiere in Oberösterreich und es heißt, dass es derzeit statt 600 nur 500 Flüchtlingsquartiere gibt. Landeshauptmann Pühringer sagt dazu: „Wir haben aber auch freie Plätze. Nur können wir in Familienquartiere keine Männer unterbringen oder Gruppen aus verschiedenen Nationen zusammenmischen“.
Hochinteressant, die Äußerung des Landeshauptmannes. Im ersten Teil mit den Familienquartieren kann ich ihm zustimmen. Im zweiten Teil bin ich aber sicher nicht der Einzige, dem dafür jedes Verständnis fehlt. Warum soll man Männer aus verschiedenen Nationen nicht zusammenmischen können? Etwa deswegen, weil man sonst schon nach kurzer Zeit von Gewaltausbrüchen und gegenseitigen Messerattacken hören könnte? Diese Männer kommen großteils aus der gleichen Religionsgemeinschaft, aus der gleichen Kultur mit gleicher Tradition, sprechen teilweise die gleiche Sprache und man kann sie nicht zusammenmischen?
Das ist ein erschreckend offenes Eingeständnis der Nicht- Integrationsfähigkeit (oder Willigkeit) dieser „Schutzsuchenden“. Sie vertragen sich also auch nicht unter Ihresgleichen. Es zeigt aber auch auf, welches Risiko wir als Gastgeber dieser Menschen eingehen, die wir aus deren Sicht doch Ungläubige mit teilweise unverständlicher und inakzeptabler Kultur und Tradition sind.
Wenn ihre Äußerung ernst gemeint ist, dann: „Vielen Dank für die Aufklärung, Herr Landeshauptmann!“

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