Die österreichische TV- Szene ist wieder frei von Stimmenfängerei für die BP- Wahl. Da haben sich ja die hierzulande vertretenen TV- Stationen, allen voran der ORF, überboten mit „Zweier- Duellen“, „Wahl- Fahrten“, „Elefanten- Runden“ und wie die geistreichen Bezeichnungen der Sendungen sonst noch lauteten. Wie Umfragen gezeigt haben, konnten bei dieser Bettelei um Stimmen allerdings nicht viele Wähler gewonnen werden; so gesehen waren die Sendungen eher „für die Würscht´“ Allerdings konnten die Sender mit Zuschauerrekorden punkten, ihre Moderatoren zu „Stars“ aufblasen und diese auch ihre persönlichen politischen Ansichten unverhohlen zum Ausdruck bringen lassen. Negativer Spitzenreiter war, wie schon der Postler Jeannee in der „Krone“ treffend zum Ausdruck brachte, die sogenannte „ORF- Lady“ Ingrid Thurnher. Ihre Abneigung gegen den FPÖ- Kandidaten Hofer war beinahe körperlich spürbar und auf keinen Fall überseh- oder überhörbar. So wie der Haß auf und die Verachtung von Hofer nicht zu übersehen war, war die Bevorzugung von van der Bellen nicht zu übersehen . Das war aber nicht nur in der Schlussveranstaltung so, sondern das zog sich wie ein roter Faden durch alle Wahlsendungen. Frau Thurnher war eher Partei als neutrale Moderatorin.Sie ist beim ORF da aber nicht allein; den Titel der am wenigsten neutralen und objektiven Moderatorin/ des Moderators machen ihr viele streitig. Allerdings gilt das auch für die Privatsender.
Man sollte, egal welche politische Einstellung jemand hat, eine neutrale und objektive Berichterstattung und Moderation erwarten können. Sonst könnte man ja gleich ganz offen von einem Parteifunk sprechen.

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