Man muss es zweimal lesen, um es einmal glauben zu können: In Deutschland, genau in Stuttgart, ging die Polizei gegen gewalttätige Demonstranten vor und nahm rund 400 Personen fest. Die Demonstration richtete sich gegen einen Parteitag der AfD und unter den Festgenommenen waren viele Mitglieder des Schwarzen Blocks, der für seine Gewaltbereitschaft bekannt ist.
Eine sonderbare Allianz von selbsternannten Antifaschisten, Schwarzem Block, Rotlinken, Grünlinken und anderen AfD- Hassern waren da zum Teil vermummt unterwegs, um mit brennenden Reifen, Feuerwerkskörpern und Straßenschlachten mit Polizisten ihre Definition von Toleranz gegenüber anderen politischen Meinungen als ihrer eigenen öffentlich kundzutun. Neu ist ja nicht, dass es gegen politisch „Andersgläubige“ zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt; neu ist, dass die Polizei massiv dagegen vorgeht. Bisher hatte man ja häufig den Eindruck, dass linke Randalierer bei Gegendemos, z. B. gegen PEGIDA, mt der Polizei zusammenarbeiten. Da hat aber ein zufällig gefundener USB- Stick auch belegt, dass solche Randalierer von Parteien beauftragt wurden, für gewalttätige Auseinandersetzungen zu sorgen.
Der Schwarze Block wird auch den Wienern noch lange in schlechter Erinnerung bleiben. Bei der versuchten Verhinderung eines in linken Kreisen verhassten Balles kam es zu massiven Ausschreitungen und Zerstörungen in der Wiener Innenstadt. Die österreichischen Behörden schafften es immerhin, einen einzigen von den aus Deutschland importierten Gewalttätern festzunehmen, einzusperren und rechtskräftig zu verurteilen.
Einen Einzigen!

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