In Deutschland wird über eine Flüchtlingsanleihe nachgedacht, um die gigantischen Kosten der Flüchtlingskrise in den Griff zu bekommen. Dieser Gedanke ist aber nicht ganz neu, denn die Weltbank hat schon vor Monaten geplant, mit Hilfe von „Flüchtlings“- Anleihen Geld für Syrien und die Nachbarländer aufzutreiben und auch eine französische Ökonomin forderte Ende Jänner eine Flüchtlingsanleihe über 30 bis 50 Milliarden Euro, um die Integrationskosten für Migranten in der EU aufbringen zu können.
Wenn die Deutschen jetzt das Thema aufgreifen, dann reden sie aber von den Kosten Deutschlands und die sind gewaltig. Ein Finanzwissenschafter meinte dazu trocken: „Wenn die Integration von einer Million als Asylwerber zugewanderter Menschen in den Arbeitsmarkt schlecht läuft, kommen auf den deutschen Staat über die Jahrzehnte Nettokosten von bis zu 400 Milliarden Euro zu“. Diese Berechnung läuft darauf hinaus, dass die Integration einer Million Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt 20 Jahre dauert und diese nur als Geringqualifizierte Arbeit finden.
Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit, denn es ist keine Rede vom Familiennachzug und Alte sowie ein nicht geringer Teil der Frauen werden wohl nie in den Arbeitsmarkt eintreten, der Rest der Frauen und Kinder sehr spät oder gar erst nach Jahrzehnten. Wie sieht es da in Österreich aus? Solche Berechnungen hat sich wohl noch niemand anzustellen getraut, aber es wird nicht viel anders als in Deutschland sein; wenn es schlecht läuft, dann eben 40 statt 400 Milliarden. In Österreich wird das Problem aber anders angegangen. Es fehlt zwar auch hinten und vorne das Geld, aber darüber spricht man nicht. Man freut sich jedoch, dass die Flüchtlingskrise Jobs schafft. Lehrer, Dolmetscher, Betreuer, Psychologen usw. Leider auch viel mehr Polizisten; wegen der explodierenden Kriminalität. Und Security- Leute in öffentlichen Bädern und Sicherheitsleute für weibliches Personal in Krankenhäusern, weil diese Frauen immer öfters das Ziel von sexuellen Übergriffen sind. Das Arbeitsamt braucht natürlich auch mehr Personal und für die Renovierung der Unterkünfte gibt es Aufträge für Handwerksbetriebe und und und. Da könnte man schon fast von einem Jobwunder und einem Wirtschaftsboom sprechen. Leider sind das aber nur Träume. Die künstlichen Jobs sind vom Steuerzahler zu finanzieren und auch die Kosten der Integration. Die Kosten werden sich nie amortisieren und die Jobs schaffen keine Wirtschaftsleistung. Was geschaffen wird, sind neue Schulden.