Unsere Reise in den Iran begann am Flughafen Frankfurt mit einem kleinen Zwischenfall. Wir saßen in der Abflughalle beim Mittagessen, als uns plötzlich die Polizei vertrieb und den ganzen Bereich evakuierte – ein kleiner Bombenverdacht oder so was; nach etwa 10 Minuten war der Spuk wieder vorbei. Am Flughafen Teheran fiel uns dann auf, und das galt auch für den Heimflug, dass wir im  Gegensatz zu europäischen Flughäfen keinen enzigen bewaffneten Beamten sahen.

Die Reise war in erster Linie eine sogenannte Kulturreise; Kultur hat der Iran ja reichlich zu bieten. Da ist in Teheran der Golestan Palast, da gibt es die Kronjuwelen, die Sepah Salar- Moschee, das Nationalmuseum usw. Auf der Weiterreise das „Historische Monument von Kangavar“, das Darius- Relief; die Ruinen einer 2250 Jahre alten Steinbrücke, die von römischen Kriegsgefangenen gebaut wurde. In Shustar wurden heute noch funktionierende Bewässerungssysteme aus achämenidischer Zeit und die Zikkurat von Tschoga Zanbil besichtigt. Dort kamen wir auch in einen Sandsturm. Weiter ging es auf dem Weg nach Shiraz zum Ruinenfeld von Bishapur mit Reliefs und dem sogenannten Tiefentempel. In der Nähe von Shiraz liegt Persepolis. Für diese Anlage könnte man locker einen ganzen Tag einplanen. Der 100 Säulen- Saal, die Reliefwand, der Empfangssaal sind nur einige Highlights dieser Anlage. Das Grab des Darius, das Grab des Kyros sind zwei von weiteren Besichtigungen.

Wir fuhren dann in die Kavir- Wüste, wo wir im Zelt übernachteten. Bei der Abfahrt Richtung Isfahan grub sich der Bus im Sand ein. Nach stundenlangen Versuchen, wieder frei zu werden, wurde ein Wassertankwagen zum Herausziehen geholt. In Isfahan blieben wir wegen des kulturellen Angebotes drei Nächte. Das Armenierviertel, die 33- Bogen- Brücke, der 40- Säulen- Palast, die Moscheen; der Königsplatz, der heute Khomeini- Platz heißt, ist ein riesiger Platz in der Stadt mit zirka 500 mal 165 Meter und beherbergt rundum überdachte Basare. Auf dem Weg nach Teheran besuchten wir noch das prunkvolle, aber noch immer nicht fertiggestellte Mausoleum von Ajatollah Khomeini, der den letzten Schah vertrieb und Iran zur islamischen Republik machte. DSC02844.JPGDSC02848.JPGDSC03061.JPGDSC03112.JPGDSC03372.JPGDSC03331.JPGDSC03306.JPGDSC03267.JPGDSC03141.JPGDSC02901.JPG

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