Längere Zeit war in den Medien vom ehrenwerten EU- Parlamentspräsidenten Martin Schulz nichts zu hören und zu sehen gewesen. Nicht, dass er jemandem wirklich gefehlt hätte; es fiel einfach positiv auf, dass keine seiner unnötigen Wortspenden zu hören war. Jetzt aber, nachdem in Griechenland mit der Räumung des illegalen Flüchtlingslagers Idomeni an der mazedonischen Grenze begonnen wurde, tauchte er plötzlich wieder aus der Versenkung auf und meldet sich wieder zu Wort. Er bezeichnet Idomeni jetzt als „Schandfleck für die EU- Staaten“ und als „Symbol europäischen Versagens“. Herr Schulz übersieht aber, dass Idomeni nie ein offizielles Flüchtlingslager war. Es wurde mit Duldung und vielleicht sogar mit Unterstützung der EU von NO´s eingerichtet, um es als politische Plattform benutzen zu können. Selbst der ehemalige deutsche Arbeitsminister Blüm nutzte es für einen missglückten politischen Auftritt und durch die tatkräftige Medienarbeit beteiligter NGO´s sind sogar einige Flüchtlinge ertrunken. Griechische Bauern wurden von den Campbewohnern quasi enteignet, konnten ihre Grundstücke nicht bearbeiten, bleiben jetzt auf ruinierten Böden und auf Müllhalden sitzen. Das will der kurzsichtige Herr Schulz nicht wahrhaben. Er mault nur weinerlich wegen jener EU- Mitglieder, die „nicht bereit sind, Flüchtlinge aufzunehmen….“ Das ist ja sein größtes Anliegen: Millionen Flüchtlinge bzw. Übersiedler in die EU zu bringen.
Ein Symbol für das europäische Versagen ist übrigens Herr Schulz selbst. Er, der sich ja selbst als Galionsfigur des neuen Europas seiner Vorstellung sieht, ist ja mitverantwortlich dafür, dass es keine funktionierende Sicherung der EU- Außengrenzen gibt. Mit einer solchen gäbe es weder das Flüchtlingsproblem dieser Größenordnung noch das Lager Idomeni.
Schulz soll nicht medienwirksam maulen, sondern sich selbst bei der Nase nehmen.

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