Am Radioprogramm des ORF war heute Vormittag (27. 5.) eine interessante Meldung zu hören, die ich aber wortgetreu nicht mehr wiedergeben kann. Es ging jedenfalls darum, dass in Wien Familien gesucht werden, welche junge unbegleitete Flüchtlinge aufnehmen. Es gibt dafür monatlich zwischen 700 und 750 Euro.
Da werden aber Familien mit eigenen Kindern ganz schön dumm schauen, denn die bekommen nicht annähernd zwischen 700 und 750 Euro pro Kind und Monat. Da gibt es einmal das Kindergeld ( Familienbeihilfe). Das bzw. die beträgt laut der Webseite <help.gv.at> für Kinder von 10 bis 19 Jahren € 138,20 pro Kind und Monat. Für Lohnsteuerpflichtige gibt es zur Familienbeihilfe noch den Kinderabsetzbetrag in Höhe von € 58,40 pro Kind und Monat und bei mehr als einem Kind gibt es zusätzliche Beihilfen wie die Geschwisterstaffelung; mit drei Kindern z. B. gibt es € 17 pro Kind und Monat. Ganz grob gerechnet, da von vielen Faktoren abhängig, gibt es also pro Kind und Monat Beihilfen von etwa 200 Euro aufwärts.
Ich muss mich wohl korrigieren: Familien mit eigenen Kindern werden nicht ganz schön dumm schauen wegen der Differenz bei den Geldern, sondern sie werden sich mächtig vera….t fühlen. Da gibt es doch, speziell von staatlichen bzw. öffentlichen Stellen und von der linken Reichshälfte den gern verwendeten Drohbegriff der „Diskriminierung“. Ist es nicht lupenreine Diskriminierung österreichischer Kinder und Jugendlicher, wenn man die „Aufwandsentschädigungen“ für junge unbegleitete Flüchtlinge der Familienbeihilfe und den anderen Beihilfen für österreichische Kinder gegenüberstellt?

Werbeanzeigen