Es ist sonderbar und kaum zu glauben: Da wird zumindest durch offizielle Zusammenarbeit und Wahlempfehlungen von Grün, Rot, Teilen von Schwarz, Neos und Griss so grad und grad der linksgrüne Kandidat zum österreichischen Bundespräsidenten gekürt und die Europäische Einheitsfront, bestehend aus Einheits- Sozi, Einheits- Konservativ, Einheits- Liberal und allen anderen Einheitsfanatikern, ist zufrieden und alle jubeln: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!
Sind wirklich alle zufrieden und in Jubelstimmung? Anscheinend nicht. Gerade in Österreich dürfte der neue und noch gar nicht angelobte Bundespräsident ein gewisses Unbehagen verursachen. Wahrscheinlich weniger als sein doch irgendwie abgewehrter Konkurrent, aber immerhin ein gewisses. Wie sonst wäre es zu erklären, dass ganz plötzlich darüber gesprochen wird, die Macht des Bundespräsidenten zu begrenzen sprich zu reduzieren. Der angehende Bundespräsident soll zwar angekündigt haben, seine Kompetenzen reformieren zu wollen, aber die ÖVP hat ihn gleich einmal mit der Forderung überholt, seine Macht zu reduzieren; es sollen ihm also die Flügel gestutzt werden.
Diese Forderung hängt wohl mit der Ideologie Van der Bellens zusammen. Er ist glühender Befürworter der „Vereinigten Staaten von Europa“ mit allen Folgen und somit für die Abschaffung der Nationalstaaten innerhalb der EU, er will ungehinderten Zuzug aller Fluchtwilligen nach Europa, er will unser Bundesheer nicht nur zu UNO- Einsätzen, sondern auch mit einer EU- Armee oder mit der NATO fast weltweit in den Krieg schicken, als „Friedensmission“ getarnt. Er will selbstverständlich auch TTIP und ähnliche Abkommen unterschreiben, weil sie seiner Meinung nach im Sinne der und gut für die EU sind.
Einigen Leuten in Österreich mag das zu viel sein, aber die EU- Führung ist zufrieden. Der EU- Parlamentspräsident Schulz hat ihm schon seine Aufwartung gemacht.

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