Es gibt eine sicher gute und eine wahrscheinlich schlechte Nachricht. Zuerst die sicher gute (sicher deswegen, da belegt):Im Rahmen des Aktionsplans „Sicheres Österreich“ wurden bei Schwerpunktkontrollen in Wien seit dem 20. Mai 135 Personen festgenommen. Das wäre einmal ein guter Anfang. Hauptsächlich ging es gegen die Drogenkriminalität.
Jetzt die wahrscheinlich schlechte Nachricht (wahrscheinlich deswegen, da nicht belegt): Der Großteil dieser 135 „Geschäftsleute“ ist wahrscheinlich schon wieder auf freiem Fuß und weiter dick im Geschäft. Solange diese „Gäste“ im Land sind, wird sich an der Situation nicht viel bessern. Es gibt so viele Anwärter für die Jobs in dem Geschäft, da kann im Rotationsverfahren das Personal laufend gewechselt werden. Solche Aktionspläne dienen nur zur Ruhigstellung der Bevölkerung. Da ändert auch die forsche Ansage des Innenministers vom „klaren Signal im Kampf gegen die Kriminalität“ nichts.
Irgendwie vermisst man den echten Willen der Politik, wirklich etwas ändern und verbessern zu wollen.

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