Der deutsche Bundespräsident Gauck hat vor Kurzem beschlossen, wegen seines Alters für eine zweite Amtszeit nicht mehr zu kandidieren. In einem Interview sprach er darüber und auch über andere Themen. Er meinte dabei auch, wohl in Anspielung auf die Bundespräsidentenwahl in Österreich aus der Sicht linker, gutmenschlicher Allgemeinpolitiker: „Der Wechsel im Amt des Bundespräsidenten ist in diesem Deutschland kein Grund zur Sorge, es ist vielmehr demokratische Normalität….“

Der Pfarrer, der aus dem Osten kam; dem man die Chance gab, als Chef der nach ihm benannten „Gauck- Behörde“ seine (Stasi-) Akte zu säubern; der es zum Bundespräsidenten schaffte; der Deutschland zu mehr militärischem Engagement auffordert, betont jetzt die demokratische Normalität beim Wechsel des Bundespräsidenten in Deutschland so, als ob es anderswo in Europa nicht so wäre. Dabei wird der BP in Deutschland nicht vom Volk gewählt, sondern von den Bundestagsabgeordneten. Dabei stehen aber mehr politische Strategien und Überlegungen im Vordergrund als eine freie demokratische Entscheidung.

Im Verlauf des Interviews ging es auch um Zuwanderung, Großbritannien, EU etc. und da sagte Gauck etwas, was man selten so offen zu hören bekommt: „… Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem; dass wir stärker mit denen das Gespräch suchen…“ Diese Einstellung zur eigenen Bevölkerung ist ja die Einstellung sehr vieler Politiker in allen Staaten. Diese Politiker, die mehr oder weniger vom Volk gewählt sind; direkt oder indirekt, sehen die Bevölkerung als Problem, weil es eine eigene Meinung hat. Eine Meinung, die die Politiker als Vertreter der Bevölkerung zu akzeptieren hätten. Jene Politiker, die lieber fremde Interessen vertreten und ihre Bevölkerung hintergehen. Wie sagte schon Stalin? „Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu tragen. Warum sollen wir ihnen erlauben zu denken?“

Gauck ist einer von vielen Politikern, der gegen das eigene Volk arbeitet. Er ist aber so ziemlich der einzige, der das, bewusst oder unbewusst, auch sagt. Nicht das Volk gibt die Richtung vor, sondern eine Elite. Dazu wurden „political correctness“ und „nudging“ geschaffen, um das Verhalten der Bevölkerung zu lenken und zu steuern und diese Steuerung ist sehr erfolgreich.

Advertisements