EU- Parlamentspräsident Martin („alle Macht zu mir!“) Schulz soll ja Anfang 2017 seinen Sessel räumen. Das passt dem „machtgeilen Egomanen“ aber gar nicht. Er will ja keine Macht abgeben, sondern mächtiger werden. Das mag der Grund sein, warum Schulz jetzt eine eigene Regierung für die EU fordert. Selbstverständlich mit ihm als Regierungschef, da er ja eh schon Parlamentspräsident ist. Schulz würde aufsteigen und der Europäische Rat, die Gruppe der nationalen Regierungschefs, würde abgewertet.

Es soll also immer intensiver auf die „Vereinigten Staaten von Europa“ hingearbeitet werden; auf eine wirtschaftliche und politische Großmacht, wenn es nach den Träumen von Schulz geht. Ihm schwebt wohl vor, „Ein Reich, ein Führer“ sei die richtige Devise für ein Europa der Einfalt unter Martin Schulz. Da stößt er aber auf Widerstand. Deutschlands Schäuble ist damit nicht einverstanden. Deutschland würde da an Einfluss verlieren und grundsätzlich fordert Schäuble, dass die EU- Kommission von den nationalen Regierungen überstimmt werden kann, wenn die Kommission bei bestimmten Problemen keine Lösung zustande bringt. Schäuble ist allerdings dafür, gewisse Probleme, wie das Flüchtlingsproblem z. B., gesamteuropäisch zu lösen.

Der Wunschtraum von Schulz wird hoffentlich noch lange ein Traum bleiben. Somit besteht auch die Hoffnung, dass der Albtraum mit Schulz als Parlamentspräsident mit Anfang 2017 zu Ende ist.

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