Es gab immer Themen in der Politik, welche als „grüne“ Themen gesehen wurden. Inbegriff dieser Kategorie war das „Umweltthema“ mit Artenschutz, Landschaftsschutz wie Kampf gegen Kraftwerke etc. Das waren die Zeiten unter  dem „Auhirschen“ Nenning, unter Freda Meissner- Blau u. a. Diese Pioniere der Grünen- Bewegung würden die heutige Grünen- Partei nicht wiedererkennen. Ein Extrembeispiel ist der jetzige (gr)u(e)nabhängige Bundespräsidentschaftskandidat Van der Bellen. Der, ein „bis in die Wolle gefärbter Grüner“, wie ihn Jeannee bezeichnen würde, gibt sich plötzlich als Wirtschaftsvertreter. „Die FPÖ und Hofer gefährden den Wirtschaftsstandort Österreich und Arbeitsplätze“, sagt er in einem Interview und weiter: „…Das ist grob fahrlässig und verunsichert potentielle Investoren…. Alleine das bloße Liebäugeln mit einem Öxit schadet dem Wirtschaftsstandort bereits. Investoren könnten abwandern…“

Sind solche Äußerungen und Ansichten etwa der Grund, warum sich Van der Bellen offiziell als „unabhängigen“ Kandidaten bezeichnet? Solche Ansichten sind ja mit der offiziellen Linie der Grünen schwer unter einen Hut zu kriegen, obwohl sich die grüne Politik ja auch radikal geändert hat. Der „unabhängige“ Grüne Van der Bellen macht sich also große Sorgen um Investoren. Vor Jahren war „Grün“ auch identisch mit pazifistisch; heute befürworten die Grünen jeden Krieg, sobald man den  den Gut- und Leichtgläubigen als „Friedensmission“ verkaufen kann.

Verrückte Politik. Und unglaubwürdig.

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