Die neue Staatssekretärin Duzdar, Kanzler Kerns Liebling und erste Muslima in der österreichischen Regierung, hat eine gute Idee; meint zumindest sie. Sie möchte die „sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen im Staat“ stärken. Deswegen möchte sie, dass verstärkt Ausländer im Öffentlichen Dienst eingestellt werden, z. B. bei der Polizei. Sie sieht den Öffentlichen Dienst als „Visitenkarte des Staates“ , der bei der Gleichberechtigung oft eine Vorreiterrolle spielt.

Im Zeitungsartikel steht: „Unter anderem könnten in einer durchmischteren Gesellschaft die Kompetenzen der Polizei durch die Aufnahme von Migranten gestärkt werden, so Duzdar sinngemäß“. Meint Frau Duzdar mit den gestärkten Kompetenzen der Polizei etwa eine legalisierte Scharia- Polizei, die nach den Gesetzen des Koran vorgeht? Abgesehen von den Kompetenzen; Frau Duzdar will also überproportional viele Migranten, also Ausländer, in den Öffentlichen Dienst einschleusen. Eine Anstellung im Öffentlichen Dienst, als Staatsbeamter also, ist aber kein Job wie jeder andere. Dort müssen die Bewerber überprüfbar sein. Für Leute, die womöglich ohne Papiere und eventuell mit frei erfundener Biografie, weil sie ja Migranten sind, darf es keine Beamtenlaufbahn geben. Und außerdem, da das Wort „Diskriminierung“ ja in aller Munde ist, würden da nicht qualifikations- und anteilmässig die Österreicher diskriminiert?

Frau Duzdar möge sich doch bitte in der „Krone“ vom 18. 7. die „Frage des Tages“ zu ihrer guten Idee zu Gemüte führen. Vorab schon das überwältigende Ergebnis: Von mehr als 10.000 Teilnehmern fanden 95,5 Prozent die Idee gar nicht gut! Vielleicht sollte Frau Duzdar ihre Idee doch noch einmal überdenken.

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