Im Politik- Lexikon heißt es: Eine Demonstration ist die öffentliche Kundmachung von Meinungen. Um eine Demonstration durchführen zu können, muss man diese bei der zuständigen Behörde ….anmelden. Das ist nötig, um sicherstellen zu können, dass z. B. bei der Demonstration keine verfassungsfeindlichen oder anderen illegalen Aktionen gesetzt werden….“

Gilt das nur für autochthone bzw. indigene Österreicher? Es schaut so aus, denn gerade jetzt, im Zusammenhang mit dem fragwürdigen Militärputsch in der Türkei, kam es ja z. B. in Wien, aber auch in anderen österreichischen Städten, zu nicht angemeldeten Pro- Erdogan- Demonstrationen. Es nahmen tausende Österreicher mit türkischen Wurzeln, aber auch türkische Staatsbürger teil und man mag es kaum glauben; es war sogar eine extralinke österreichische Gruppierung dabei. Ist es mit der österreichischen Verfassung zu vereinbaren, wenn bei diesen Demos „Allahu Akbar“ oder „Sokaklar Bizim“ und anderes Zeugs gebrüllt wird und massenhaft türkische Fahnen geschwungen werden? Die Haltung der Politiker zum Putsch und zu den Folgen ist jedenfalls nicht nur in Österreich, sondern in der ganzen EU nicht nur peinlich; sie ist beschämend.

Ist Österreich bzw. Wien schon Teil eines „Großtürkischen Reiches“, haben österreichische Beamte nichts mehr zu sagen, haben sie sich nur mehr zu fügen? Will Staatssekretärin Duzdar ihre gewünschten interkulturellen Polizisten etwa auch aus den Reihen dieser Randalierer rekrutieren? Die, obwohl sie hier leben, jede Loyalität Österreich gegenüber vermissen lassen. Ist ja auch kein Wunder; hat doch Erdogan (der Selbstherrliche) bei einer Wahlveranstaltung zu seiner Präsidentschaft in Wien vor zwei Jahren vor tausenden türkischen Zuhörern gefordert, sich nicht zu assimilieren.

Das Problem der Missachtung Österreichs durch Zuwanderer wurde (und wird immer noch) nicht wahrgenommen und verdrängt. Es heißt, viele Probleme lösen sich von selbst; dieses jedoch nicht. Es wird größer. Es betrifft ja nicht nur Türken. Es entstehen gefährliche Parallelgesellschaften, welche von politisch ganz Korrekten und Blauäugigen als „kulturelle Bereicherung“ gesehen werden. Wie soll man Integrationsverweigerer sonst auch nennen, wenn man politisch korrekt bleiben will?

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