Die Diskussionen und politischen Streitereien über Asylwerber nehmen zu. Bei den letzten Differenzen ging es darum, ob und wie man Asylwerber beschäftigen soll. Ja, es wird von Rot und Schwarz tatsächlich von Asylwerbern gesprochen. Der Sozialminister will also die Möglichkeit einer Beschäftigung klären, bevor über den Asylantrag entschieden ist. Was sagt uns das? Der Sozialminister will diese Leute sowieso in Österreich lassen; egal ob mit positivem oder negativem Asylbescheid und mit dieser Einstellung steht er nicht allein da.
Im konkreten Fall geht es um den sogenannten Dienstleistungsscheck, der für befristete Arbeitsverhältnisse in privaten Haushalten gedacht ist und den der Minister für Asylwerber zugänglich machen möchte. Allerdings müssten die Asylwerber, da sie im Regelfall weder EU- Bürger noch Schweizer sind und auch nicht aus den EWR- Staaten kommen, einen Niederlassungsnachweis oder Befreiungsschein oder die Rot- Weiß- Rot- Karte plus oder einen Aufenthaltstitel: Daueraufenthalt- EU oder, oder…..haben. Oder es müssten die Gesetze geändert werden. Oder die Politik sieht zu, dass Personen mit einem negativen Bescheid zu ihrem Asylantrag Österreich wieder verlassen müssen.
Laut dem Artikel einer Tageszeitung wurden von Jänner 2014 bis April 2016 insgesamt 22.002 Asylanträge negativ beschieden, das sind knapp 43 Prozent aller in dem Zeitraum erledigten Asylanträge. Wo sind diese 22.002 Menschen jetzt? Ganz einfach; der Großteil ist weiterhin in Österreich und diese Menschen, die eigentlich nicht hier sein dürften, werden täglich mehr und auch die Probleme werden größer und mehr. Kosten, Wohnraum, Arbeit, Kriminalität usw.
Aus der „guten, alten Zeit“, als die politische Korrektheit noch ganz, ganz klein geschrieben wurde, ist von Günther Nenning ein Club2- Spruch überliefert. Er sagte damals: „….Ganz primitiv gesagt; wenn 5 Fremde zu einem Negerstamm kommen, wird ein Schwein gebraten. Wenn 50 kommen, wackelt der Häuptling mit dem Kopf. Sind es sogar 500, wackeln alle mit den Köpfen und wenn 5.000 kommen, werden die Speer geputzt und geschliffen“. Zu dieser Zeit war Zuwanderung und „Resettlement“ noch nicht das große Thema. Nenning hat trotzdem schon gewusst, dass Länder, Gesellschaften und Systeme nicht überfordert werden dürfen. Das sollen die heutigen Politiker beherzigen und nicht außer Acht lassen.

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